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Stan Wawrinka wirft mit seinem Sieg im letzten Gruppenspiel den Lokalmatadoren Andy Murray aus den ATP-Finals - und freut sich über den Support der Fans. Nun gehts heute gegen Roger Federer.

Müde, aber zufrieden - so lässt sich in etwa Stan Wawrinkas Gemütszustand nach seinem 7:6, 6:4-Erfolg über Andy Murray zusammenfassen. "Das war ein hartes Stück Arbeit", sagte er nach dem fast zweistündigen Abnützungskampf gegen den Schotten. Äusserst erfreut zeigte sich der 30-jährige Schweizer über den grossen Support, den er in London geniesst. "Auch wenn natürlich viele Leute Andy unterstützten, fühlte ich auch grossen Support für mich", sagte er. "In London sind immer Menschen aus vielen verschiedenen Ländern im Publikum. Das heute war eine der besten Atmosphären, in denen ich je gespielt habe."

Lange Zeit, um sich ans einem Sieg zu erfreuen, hatte Wawrinka nicht. Knapp 22 Stunden später wird er heute Samstagabend (21.00 Uhr) gegen Roger Federer im Halbfinal bereits wieder auf dem Platz stehen - genau wie vor einem Jahr.

Damals setzte sich der 34-jährige Basler nach 2:48 Stunden und der Abwehr von vier Matchbällen durch- und konnte am folgenden Tag wegen Rückenschmerzen nicht zum Final gegen Novak Djokovic antreten. Auch diesmal haben die beiden Schweizer wieder den Nachteil, die Abendpartie bestreiten zu müssen, während Novak Djokovic und Rafael Nadal ihren Halbfinal am Nachmittag (15.00 Uhr) bestreiten. Federer scheint aktuell etwas besser in Form, auch wenn Wawrinka nach seinem desolaten Startspiel gegen Nadal immer besser in Fahrt gekommen ist. Der Lausanner wird allerdings die Strapazen des Spiels gegen Murray spüren, während Federer einen Tag Pause hatte. "Im Moment fühle ich mich schon recht müde", gab Wawrinka nach dem Spiel zu. "Ich werde nun aber versuchen, mich bestmöglich zu erholen, um morgen wieder bereit zu sein und hoffentlich ein gutes Spiel zu zeigen", versicherte er.

Federer ist aber auch deshalb der Favorit, weil er der klar bessere Hallenspieler. In 20 Spielen gegen den Romand hat er 17 Mal gewonnen, alle drei Niederlagen kamen auf Sand. Aber die Matches zwischen den Doppel-Olympiasiegern und Davis-Cup-Champions ist bei weitem nicht mehr so einseitig wie zu Beginn. Der vier Jahre jüngere Wawrinka hat seinen übertriebenen Respekt vor seinem reicher dekorierten Landsmann längst abgelegt. Auf dem Weg zu seinem Triumph am French Open liess er Federer erstmals auch bei einem Grand-Slam-Turnier keine Chance. Dieser revanchierte sich im Halbfinal des US Open.

"Stan ist seit drei, vier Jahren ein anderer Spieler", weiss Federer. "Es ist ihm gelungen, sein Spiel umzustellen und viel näher an der Grundlinie zu stehen." Er erwartet erneut einen engen Kampf. "Wenn er mental und körperlich fit ist, kann er jeden schlagen." Wawrinka freut sich jedenfalls auf das Duell. "Roger ist natürlich fantastisch für das Tennis. Aber er war auch immer gut zu mir. Ich geniesse es immer, mit ihm auf dem Platz zu stehen."

Im Fall des Turniersiegs würde Federer Murray wieder als Nummer 2 der Welt ablösen.

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SDA-ATS