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Tennis - Stanislas Wawrinka qualifiziert sich am French Open in Paris erstmals für die Viertelfinals. Nach heroischem Kampf setzt sich der 28-jährige Romand gegen Richard Gasquet 6:7, 4:6, 6:4, 7:5, 8:6 durch.
Nach 4:16 Stunden verwertete Wawrinka mit einer Vorhand seinen ersten Matchball und belohnte sich damit für eine fulminante Aufholjagd in einer packenden Partie, welche die Zuschauer, die fast ausschliesslich den in Neuenburg wohnhaften Gasquet unterstützt hatten, wiederholt von den Sitzen riss.
Nach eineinhalb Stunden hatte auf dem Court Suzanne Lenglen wenig auf einen Sieg Wawrinkas hingedeutet. Dass er mit 0:2 Sätzen hinten lag, hatte sich der Lausanner allerdings selber zuzuschreiben. Vor allem den ersten Satz hätte Wawrinka nie und nimmer verlieren dürfen, war er doch der bessere Spieler. In den ersten zwei Aufschlagspielen des Franzosen hatten sich dem Schweizer insgesamt sieben Chancen zum Break geboten, die er aber allesamt nicht zu nutzen vermochte. Und im Tiebreak führte Wawrinka 3:1, ehe er die nächsten zwei Punkt leichtfertig vergab.
Nach dem Verlust des ersten Durchgangs fiel Wawrinka in ein kleines Loch und geriet im zweiten Durchgang schnell 0:4 in Rückstand. Doch der Lausanner raffte sich auf, fand wieder sein gewohntes Niveau und hatte noch einmal einen Breakball, um zum 5:5 auszugleichen. Gasquet wehrte diesen allerdings ab und beendete kurz darauf den zweiten Satz mit einem Ass.
Wawrinka ärgerte sich nicht nur über den Satzrückstand, sondern auch über einige Entscheide eines Linienrichters. Mitte des dritten Satzes forderte der Schweizer Schiedsrichter Carlos Ramos und den Supervisor Wayne McKewen auf, den ihm nicht genehmen Linienrichter auszuwechseln. Mit der Wut im Bauch schaffte der Schweizer mit dem Break zum 6:4 den Anschluss. Den vierten Satz, der mehr als eine Stunde dauerte und mehrheitlich hochklassiges Tennis bot, gewann der Schweizer 7:5.
In seinem dritten Major-Viertelfinal, dem ersten in Paris, trifft Wawrinka nun am Mittwoch auf den siebenfachen Champions Rafael Nadal. Erstmals überhaupt in der Geschichte von Roland Garros stehen mit Wawrinka und Roger Federer zwei Schweizer in den Viertelfinals.

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SDA-ATS