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Stan Wawrinka erreicht zum vierten Mal die Viertelfinals des French Open. Der 32-jährige Waadtländer gewinnt in 2:43 Stunden 7:5, 7:6 (9:7), 6:2 gegen den Franzosen Gaël Monfils.

Nicht zum ersten Mal machte Wawrinka damit die Hoffnungen der Franzosen beim Heimturnier zunichte. Im zehnten Spiel gegen einen Einheimischen bei Roland Garros blieb er zum neunten Mal der Sieger. Monfils, über dessen Gesundheitszustand es vor dem Turnier einige Fragezeichen gegeben hatte, leistete allerdings heftigen Widerstand.

In den beiden ersten Sätzen geriet Wawrinka jeweils mit einem Break in Rückstand, konnte am Ende des Satzes aber nochmals zusetzen. Im Tiebreak des zweiten Durchgangs brauchte der Champion von 2015 allerdings fünf Satzbälle, ehe er mit einem Volley die vorentscheidende 2:0-Führung bewerkstelligte. Der dritte Satz dauerte danach nur noch 35 Minuten.

Mitte des zweiten Satzes liess sich Wawrinka kurz behandeln. Im Spiel war ihm dann aber nichts anzusehen. Ebenso wenig wie Monfils, der vor dem French Open in diesem Jahr auf Sand kein Spiel gewonnen hatte und vor zwei Wochen in Rom wegen einer Knieverletzung nicht antreten konnte. Nach dem Spiel gab Wawrinka Entwarnung. "Es ist eine leichte Blockade im Rücken, aber es ist unter Kontrolle. Es hindert mich nicht daran, gut zu spielen."

Im Viertelfinal trifft Wawrinka am Mittwoch auf Marin Cilic, der wie Wawrinka im bisherigen Turnier noch keinen Satz abgeben musste. Gegen den als Nummer 7 gesetzten Kroaten hat er 11 von 13 Duellen, darunter die letzten sieben und alle vier auf Sand.

Murray kommt langsam in Form

Im anderen Viertelfinal der oberen Tableauhälfte bekommt es die Weltnummer 1 Andy Murray mit dem Japaner Kei Nishikori zu tun. Murray setzte sich klar in drei Sätzen gegen den überraschenden Russen Karen Chatschanow (ATP 53) durch, der zuvor die Gesetzten Tomas Berdych und John Isner ausgeschaltet hatte. Der als Nummer 8 gesetzte Nishikori verlor den ersten Satz gegen den ungesetzten Spanier Fernando Verdasco 0:6, setzte sich aber in vier Durchgängen durch. Den letzten Satz entschied er seinerseits mit 6:0 für sich.

Ausser Milos Raonic, der am Pfingstsonntag im Achtelfinal dem Spanier Pablo Carreño Busta (Nummer 20) unterlag, stehen die ersten acht der Setzliste geschlossen im Viertelfinal.

SDA-ATS

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