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Urknall in Luzern, Chesslete in Solothurn, Agugge in St. Gallen: Mit viel Krach und schaurig-schönen Masken und Kostümen hat am frühen Donnerstagmorgen in Luzern, Solothurn und St. Gallen die "fünfte Jahreszeit" begonnen.

In Luzern waren es 13'000 Frühaufsteher, die nach dem Urknall den Einzug der Fritschi-Familie feierten. Nach dem traditionellen Fötzeliregen über dem Kapellplatz und der Orangenschlacht verteilten sich die Narren in der Stadt, schlenderten durch die Gassen oder gönnten sich am Ufer der Reuss eine erste Verschnaufpause.

Lärm zeigte Wirkung

Am Nachmittag war der Fritschi-Umzug bereits in Gang, als das bunte und lärmige Fasnachtstreiben Wirkung zeigte: Die ersten Wintergeister liessen sich vertreiben, und die Sonne wärmte zumindest zeitweise die Gesichter der rund 25'000 Personen, die nach Angaben der Polizei die Umzugsroute säumten.

Insgesamt 36 Umzugsnummern zogen während gut zwei Stunden über die Seebrücke durch die Stadt. Weitere Höhepunkte der Luzerner Fasnacht sind der Wey-Umzug am Güdismontag und der Monstercorso der Guggenmusigen zum Schluss der Fasnacht am Abend des Güdisdienstags. Die "rüüdigen Fasnachtstage" enden erst in der Nacht auf Aschermittwoch (9. März).

Chesslete in Solothurn

Lärmig gings auch in Solothurn zu und her, wo tausende in weisse Nachthemden gekleidete Narren am frühen Morgen mit der Chesslete die Stadt aus dem Schlaf rissen. In knapp zwei Dutzend Restaurants durften Fasnächtler danach gratis eine Mehlsuppe geniessen.

Ursprünglich war die Chesslete nur eine lärmige Tagwache der Narrenzunft Honolulu, der grössten Fasnachtsvereinigung der Ambassadorenstadt. Mittlerweile machen viele Cliquen und Fasnächtler mit. Die Fasnacht unter dem diesjährigen Motto "sch warm" dauert dauert auch hier bis Aschermittwoch.

Schräge Töne in St. Gallen

Bunte Kostüme und schräge Klänge dominierten am Donnerstag auch die St. Galler Innenstadt: Nach dem "Agugge" am frühen Morgen auf dem Marktplatz zogen zahlreiche Guggen durch die Gassen der Altstadt.

Bei trockenem, aber kaltem Wetter präsentierte sich das närrische Treiben noch eher als ein gemütliches Warmlaufen: Immer wieder suchten die Guggen Zuflucht in der Wärme der Altstadtbeizen.

Höhepunkt der St. Galler Fasnacht ist der "Föbü-Verschuss" am Samstag. Dann wird der 37. Ehren-Födlebürger (Föbü) mit Konfetti aus einer monströsen Kanone in den Fasnachts-Himmel befördert. Wer neuer "Föbü" wird, ist wie immer ein gut gehütetes Geheimnis.

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SDA-ATS