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Fussball - Nur ein grober Fehltritt kann den FC Basel gegen Ludogorez Rasgrad noch an der fünften Champions-League-Teilnahme hindern. Die FCB-Verantwortlichen warnen dennoch davor, die Aufgabe zu unterschätzen.
Für den FCB hat das zweite Kräftemessen mit Ludogorez eine doppelt wichtige Bedeutung. Einerseits geht es um den finanziellen Aspekt. Denn mit dem Einzug in die Gruppenphase wären dem nationalen Branchenleader Bruttoeinnahmen von gut 20 Millionen Franken garantiert. Andererseits, so hoffen sie es zumindest in Basel, könnte er eine positive Wirkung auf die Meisterschaft haben. Am kommenden Sonntag steht das Spitzenspiel gegen Leader YB im Programm, mit einem Sieg wäre der Rückstand halbiert (drei statt sechs Punkte).
Einen solchen Schub könnte Basel in der Tat gebrauchen, um nach turbulenten Wochen mit vielen Nebenschauplätzen (u.a. Bobadilla) den Fokus endgültig auf das Kerngeschäft legen zu können. Das 1:1 in Luzern mit dem Gegentor in der Nachspielzeit zeigte dem Titelverteidiger auf, dass noch viel Arbeit bleibt. Auch wenn er durch die Niederlage der Young Boys gegen GC den Rückstand um einen Zähler verkürzen konnte. "Die Räder der rotblauen Maschine beginnen nur langsam schneller zu laufen", schrieb die "Basler Zeitung" in ihrer Analyse. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Von Rückkehrer Matias Delgado etwa kamen die Impulse noch längst nicht in der Kadenz, wie sie sich Yakin wünschen würde. Im Zusammenhang mit dem Argentinier war gar die Rede von "Unsicherheitsfaktor". Nicht nur Delgado, auch die neu formierte Abwehr benötigt weitere Zeit für den Feinschliff.
Immerhin verlangt der 4:2-Vorsprung aus dem Hinspiel nicht, gegen Ludogorez die bedingungslose Offensive zu suchen. Sollte sich die Serie des FCB fortsetzen, wird die Aufgabe für den bulgarischen Meister noch schwieriger, als sie ohnehin schon ist. In allen zehn bisherigen Pflichtspielen hat stets der FC Basel das 1:0 erzielt - nur in fünf Fällen gewann er letztlich auch. Ludogorez muss im St.-Jakob-Park 3:0 respektive 5:3 gewinnen, um als zweites Team des Landes nach Levski Sofia vor sieben Jahren in die Gruppenphase einzuziehen.
Die Basler werden aller Voraussicht nach mit derselben Startformation ans Werk gehen wie im Hinspiel. Captain Marco Streller ist zwar wieder fit, wird aber gemäss Yakin nicht von Anfang an spielen. "Ich sehe keinen Grund, etwas an der Aufstellung zu ändern."

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SDA-ATS