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Ostukrainische Unabhängigkeitskämpfer an der Frontlinie: Die für die Weihnachtszeit beschlossene Waffenruhe ist brüchig, beide Seiten meldeten Brüche der Vereinbarung.

KEYSTONE/EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

(sda-ats)

Im Kriegsgebiet Ostukraine hält die für die Weihnachtszeit vereinbarte Waffenruhe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen nicht überall.

Die Waffenruhe über die Feiertage war um 00.00 Uhr Mitternacht Kiewer Zeit (Freitag, 23.00 Uhr MEZ) in Kraft getreten. Am Samstag teilten beide Seiten zunächst mit, dass es keine Feuergefechte mehr gebe. Später berichtete ein ukrainischer Militärsprecher aber von vier Angriffen seitens der Separatisten.

Die Führung der von Moskau unterstützten Aufständischen in Donezk erklärte, ukrainische Truppen hätten 140 Mal das Feuer eröffnet. Unabhängige Berichte von der Frontlinie durch den Osten der Ex-Sowjetrepublik gab es nicht.

Die mittlerweile zehnte Waffenruhe seit Beginn des Konflikts 2014 war am Mittwoch vereinbart worden. Bis zu deren Beginn am Freitag lieferten sich beide Seiten heftige Gefechte mit schweren Waffen nahe der Stadt Debalzewe.

Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) verzeichneten tausende Schüsse und Explosionen entlang der Front. In Debalzewe sagten die Separatisten den Beginn der öffentlichen Weihnachtsfeiern ab, weil angeblich weiter ukrainischer Beschuss drohe, wie die Agentur Interfax meldete.

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SDA-ATS