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Erneut sind am Mittwoch in Bern, Zürich und Genf mehrere hundert Personen auf die Strasse gegangen, um gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi und für die Aufständischen in Libyen zu demonstrieren.

Schätzungsweise 200 Personen demonstrierten in der Berner Innenstadt gegen Gaddafi. An der von Amnesty International organisierten Kundgebung skandierten sie Parolen gegen den libyschen Herrscher und auch gegen Italiens Ministerpräsidenten Berlusconi. Ein Redner rief zur Unterstützung des libyschen Volks auf.

Schon vor der Kundgebung hatte ein einzelner Exil-Libyer auf dem Berner Bahnhofplatz und dem Bundesplatz längere Zeit lautstark mit einem Megafon gegen Gaddafi protestiert.

Flagge der Aufständischen gehisst

An der Berner Kundgebung waren auch einzelne rot-schwarz-grüne Fahnen der Aufständischen zu sehen. Ein solche Flagge weht seit Mittwoch auch im Garten der libyschen Botschaft in Bern, wie ein Augenschein der Nachrichtenagentur SDA ergab.

Laut dem Internetportal der "Berner Zeitung" kletterte am Vormittag ein einzelner Mann unbehelligt über den Zaun der Botschaft, holte die grüne Flagge Gaddafis herunter und zog die neue Fahne auf.

Kleinere Demos in Zürich und Genf

Auch in Zürich gingen am Mittwochabend Menschen auf die Strasse, um gegen Gaddafi zu demonstrieren. Rund 50 Personen, darunter viele Frauen und Kinder, versammelten sich auf dem Bürkliplatz.

Mit Sprechchören und Plakaten forderten sie unter anderem "Stoppt das Blutbad" oder "Bitte schützt die Menschenrechte". Gaddafi wurde als "Krimineller", "Diktator" und "Mörder" bezeichnet und dazu aufgefordert, zu verschwinden.

Auf der Place des Nations in Genf fanden sich am späten Mittwochnachmittag rund 50 Personen ein, um stillschweigend ihre Unterstützung für das libysche Volk auszudrücken. Zur Kundgebung aufgerufen hatten die Juso, die Grünen, die CVP und die FDP bzw. Liberalen.

Einige Kundgebungsteilnehmer schwenkten libysche Flaggen oder Transparente mit der Aufschrift "Free Libya". Libyen sei eines der reichsten Länder mit einem der ärmsten Völker. Das Geld sei in die Taschen jener Politiker geflossen, welche nun zu den Massakern schweigen, sagte der in die Schweiz geflohene Exil-Libyer Omar Waheishi.

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SDA-ATS