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Bern/Port-au-Prince - Das sechsköpfige Abklärungsteam der Schweiz ist im Katastrophengebiet von Haiti eingetroffen. Die Experten mussten von der benachbarten Dominikanischen Republik auf dem Landweg nach Haiti reisen.
Eine Landung auf dem Flughafen von Haitis Hauptstadt Port-au-Prince war nicht möglich, wie Toni Frisch, Chef des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH), gegenüber Schweizer Radio DRS erklärte.
Der Kontrollturm des Flughafens sei beschädigt. Deshalb seien Landungen nur bedingt möglich. Hinzu kämen die schlechten Kommunikationsmöglichkeiten und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit, vor allem bei Nacht, umriss Frisch die problematischen Bedingungen für die Helfer.
Rückblickend sei es die richtige Entscheidung gewesen, nicht sofort ein grosses Rettungsteam von bis zu 100 Personen loszuschicken. Bevor dies geschehe, müsse sichergestellt sein, dass sie landen können. Sonst sei der Einsatz schon zum vornherein zum Scheitern verurteilt.
Auch andere Helferteams seien auf dem Landweg nach Haiti gelangt. Vor Ort seien Militär und Rotes Kreuz im Einsatz. Die ganze Logistik in dem vewüsteten Land sei völlig überfordert. Die Übersicht fehle, sagte Frisch weiter.
Vor Ort befinden sich nun fünf SKH-Leute und eine mit ihnen gereiste Expertin der UNO. Für heute Donnerstag ist der Abflug eines Soforteinsatzteams von 18 Personen vorgesehen.
Für Freitag wird gemeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) die Lieferung von Hilfsgütern vorbereitet. Dazu gehören Medikamente, Plastikplanen und Hygien-Sets.

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SDA-ATS