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Wien - Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Internationalen Presseinstituts weltweit 110 Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs getötet worden. Dies sei die höchste Zahl seit dem Jahr 2000, erklärte das IPI in seinem in Wien veröffentlichten Jahresbericht.
Der Iran wird als das Land mit den meisten Inhaftierungen von Journalisten erwähnt: Mehr als hundert Reporter und Blogger wurden dort seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juni in Haft genommen.
"Während der Übergang ins neue Jahrtausend von enormem technischen Fortschritt begleitet wurde, befinden wir uns im Bereich der zielgerichteten Tötung von Journalisten, die nur ihren Beruf ausüben, immer noch tief in der Barbarei", schreibt der Autor des Berichts, Anthony Mills.
Schwer zu Buche schlug die Ermordung von 30 Journalisten im November auf den Philippinen. Das asiatische Land führt damit die Liste der lebensgefährlichen Länder für Journalisten mit insgesamt 38 getöteten Reportern an, gefolgt von Mexiko (elf) und Somalia (neun). Danach folgen Pakistan, Kolumbien, Russland und Honduras.
Der Regierung in Teheran wirft das IPI vor, sie habe Publikationen zensiert und verboten, ausländische Journalisten ausgewiesen und andere "ungerechten Prozessen und Folter" ausgesetzt. Ende des vergangenen Jahres seien immer noch Dutzende von Journalisten in Erwartung eines Prozesses in Haft gewesen.
Insgesamt sei es im Nahen Osten und in Nordafrika "immer noch die akzeptierte Norm, das diejenigen, die Journalisten töten, angreifen und einschüchtern, straflos davonkommen".

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SDA-ATS