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Bern - Auf der Strasse wie auf der Schiene sind im vergangenen Jahr weniger Güter durch die Alpen transportiert worden. Besonders stark spürten die Bahnen die Wirtschaftskrise: Sie transportierten 17,7 Prozent weniger Güter durch die Alpen als im Vorjahr.
Auf der Schiene wurden 20,9 Millionen Tonnen Güter durch den Alpenbogen befördert, wie das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilte.
Auf der Strasse waren es mit 1,18 Millionen Lastwagen rund 95'000 Fahrten weniger. Das ist ein Minus von 7,4 Prozent gegenüber 2008 und bedeutet den niedrigsten Stand seit 1998. Gegenüber der Strasse verlor die Schiene an Anteilen: 2009 wurden 61 Prozent der Güter auf der Schiene befördert, 2008 waren es noch 64 Prozent gewesen.
Der Rückgang beim Schienenverkehr sei unter anderem auf die stark gesunkenen Preise beim Strassentransport zurückzuführen, schreibt das UVEK. Ausserdem sei durch die Wirtschaftskrise die Nachfrage nach Stahl, Autos, Holz und Papier besonders stark zurückgegangen. Diese Güter werden gewöhnlich mit der Bahn transportiert.
Auch wenn die Zahl der Lastwagenfahrten auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren sank, lag sie immer noch klar über dem Ziel des Bundes von 650'000 Fahrten pro Jahr. Dieses Verlagerungsziel will der Bundesrat mit zusätzlichen Instrumenten wie Schwerverkehrsmanagementsystemen für Alpenpässe oder der Alpentransitbörse erreichen.
Die Schadstoffbelastung entlang der Transitachsen lag laut UVEK im Bereich der Vorjahre. Da die Werte bei den meisten Stationen noch immer über den Grenzwerten lägen, bestehe weiterhin Handlungsbedarf, hielt das Departement fest.

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SDA-ATS