Navigation

Wenn Kinderlärm oder Zigarettenrauch die Nachbarn stören

In den meisten Fällen haben nachbarschaftliche Unstimmigkeiten keine Konsequenzen: 31 Prozent der Befragten suchen bei Ärger einfach das Gespräch. (Archivbild) Keystone/DPA dpa-mag/R4695/_CHRISTIN KLOSE sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2017 - 11:18 publiziert
(Keystone-SDA)

Kinderlärm, laute Musik, Getrampel, Unfreundlichkeit oder Zigarettenrauch: 64 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ärgern sich regelmässig über ihre Nachbarn. Bei einem Drittel der Befragten sind die Spannungen schon einmal zu einem richtigen Streit ausgeartet.

Am meisten auf die Nerven gehen Bewohnerinnen und Bewohnern die Lärmemissionen ihrer Nachbarn, wie eine am Donnerstag publizierte Umfrage des Vergleichsportals Comparis ergab. Demnach gaben 28 Prozent der Befragten an, sich über laute Gespräche, Kinderlärm, Getrampel, Streit oder zu laute Musik zu stören.

16 Prozent ärgern sich über die Unfreundlichkeit ihrer Nachbarn, 14 Prozent über Zigarettenrauch auf dem Balkon oder im Treppenhaus und 13 Prozent über Probleme rund um die Waschküche. Kinder im allgemeinen (10 Prozent), Sexgeräusche (9 Prozent), Gestank aus der Wohnung und unsaubere Gemeinschaftsräume (je 8 Prozent) scheinen auf mehr Toleranz zu stossen.

Klopfen oder Ohrstöpsel

In den meisten Fällen haben nachbarschaftliche Unstimmigkeiten keine weiteren Konsequenzen: 27 Prozent der Befragten unternehmen nämlich gar nichts. 31 Prozent gaben an, bei Belästigungen das Gespräch zu suchen, 14 Prozent beschweren sich beim Vermieter, wenn sich die Störung wiederholt, 7 Prozent klopfen gegen die Wand oder die Decke und 6 Prozent benutzen einfach Ohrstöpsel.

Trotzdem gaben 32 Prozent der Befragten an, schon einmal Streit oder Meinungsverschiedenheiten mit den Nachbarn gehabt zu haben - in zwei Dritteln der Fälle allerdings nur selten. Bei einem Sechstel führte der Streit zu einem Umzug, bei einem weiteren Sechstel endete der Ärger in der Nachbarschaft vor Gericht.

Für die repräsentative Umfrage wurden im September 1029 Personen aus der ganzen Schweiz befragt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.