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Neben einer britischen will auch eine kanadische Firma Opfer der eingestürzten Textilfabrik in Bangladesch unterstützen. Die Supermarktkette Loblaw kündigte am Montag (Ortszeit) an, die Betroffenen und ihre Familien sollten "jetzt und in der Zukunft" Hilfe erhalten, ohne schon einen konkreten Betrag zu nennen.

Die Einzelheiten müssten noch ausgearbeitet werden, hiess es in der Erklärung. Loblaw bestätigte, dass Zulieferer der Supermarktkette in der Unglücksfabrik herstellen liessen.

Zuvor hatte die britische Billigtextilkette Primark Unterstützung für die Opfer angekündigt. Die spanische Kleidermarke Mango erklärte hingegen, sie habe in einer der Werkstätten lediglich Muster fertigen lassen. Der italienische Konzern Benetton bestätigte eine "einmalige Bestellung" in der Fabrik.

Das mehrstöckige, illegal errichtete Gebäude mit fünf Werkstätten war am Mittwoch vergangener Woche eingestürzt, bis zum Dienstag wurden 382 Todesfälle bestätigt. Zum Unglückszeitpunkt sollen sich etwa 3000 Menschen in der Fabrik aufgehalten haben. Es war der schlimmste Industrieunfall in Bangladeschs Geschichte.

Der Eigentümer des Gebäudes wurde am Montag erstmals vor Gericht angehört, er war zuvor an der Grenze zu Indien festgenommen worden. Vor dem Gericht in Dhaka forderten Opferangehörige die Todesstrafe für Sohel Rana: "Hängt den Mörder", riefen etwa 100 Menschen. Er wird von der Staatsanwaltschaft der fahrlässigen Tötung beschuldigt.

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SDA-ATS