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Das Westschweizer Fernsehpublikum hat zu wenig Interesse am schönsten Mann der Schweiz: Der Sender TSR kippt die Übertragung der "Mister Schweiz"-Wahl aus seinem Programm. Im letzten Jahr erreichte die Sendung auf TSR nur noch 15 Prozent Marktanteil.

Für eine Sendung in der Hauptsendezeit sei dies eindeutig zu wenig, sagte TSR-Unterhaltungschef Thierry Ventouras auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte damit einen Artikel der "Tribune de Genève" vom Donnerstag.

Mit dem Verzicht auf die Ausstrahlung wird TSR die Sendung künftig auch nicht mehr alle drei Jahre produzieren. Bisher wurde die Wahl abwechslungsweise von SRF, TSR und TSI übernommen und in den entsprechenden Sprachregionen ausgetragen.

Nicht in Frage gestellt ist bei TSR hingegen die Ausstrahlung der "Miss-Schweiz"-Wahlen, welche gemäss Ventouras Marktanteile von rund 30 Prozent erreichen.

Tessiner wollen nicht mehr produzieren

Die Wahl eines "Misters" finde nicht nur in der Westschweiz zu wenig Publikum. Auch international lasse sich dies beobachten, sagte Ventouras weiter. In Frankreich beispielsweise werde die Wahl des schönsten Franzosen nur von einem kleinen Privaten ausgestrahlt, dem Sender NRJ12.

Auf Kooperationen mit den anderen Sprachregionen will das Westschweizer Fernsehen aber nicht verzichten. Ventouras schlägt vor, in diesem Sommer zusammen mit SRF und TSI nach einem neuen gemeinsamen Sendeformat zu suchen.

Eine Änderung wird es auch im Tessin geben: Das Tessiner Fernsehen TSI hat sich dazu entschlossen, sich an der Produktion der "Mister"-Wahlen nicht mehr zu beteiligen.

Die Ausstrahlung ist von diesem Entschluss vorerst aber nicht betroffen: Die Wahl vom April 2011 wird auch im Tessin zu sehen sein. Ob es danach weitergeht, will das TSI nach der Wahl entscheiden, wie TSI-Sprecherin Stefania Verzasconi erklärte.

"Mister Schweiz" eventuell auf Privatsender

Die "Mister Schweiz"-Organisation will trotz Ausstieg des TSR weiterhin in der Westschweiz präsent bleiben. Wie Geschäftsleiter Urs Brülisauer auf Anfrage der SDA erklärte, sei man in Gesprächen mit Privatsendern, welche das Format eventuell ausstrahlen würden. Spruchreif sei aber noch nichts.

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SDA-ATS