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Die Lehrerinnen und Lehrer der Romandie appellieren an die Deutschschweizer Kantone, den Französischunterricht nicht zu vernachlässigen. Mit einer am Samstag verabschiedeten Resolution wollen sie die zweite Landessprache besser schützen.

Die Westschweizer Lehrer stehen dem Deutschschweizer Trend nach mehr Englisch-Lektionen kritisch gegenüber, wie die Lehrergewerkschaft SER am Samstag mitteilte. Das Lernen von zwei Fremdsprachen in der Primarschule dürfe nicht auf Kosten des Französischunterrichts gehen, schreiben sie in dem Beschluss.

Die Resolution, die von der SER an ihrer Delegiertenversammlung in Martigny VS verabschiedet wurde, enthält verschiedene Forderungen. So sollen die Kantone in den ersten Schuljahren den Französischunterricht der englischen Sprache vorziehen.

Zudem werden die kantonalen und nationalen Behörden aufgefordert, das Bundesgesetz über die Landessprachen umzusetzen. Der Dachverbands Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) hatte vergangene Woche in seiner Vernehmlassungsantwort zum "Lehrplan 21" dafür plädiert, die Fremdsprachenabfolge zu vereinheitlichen.

Das Angebot für zwei Fremdsprachen an der Primarschule soll zwar aufrechterhalten, das Obligatorium aber auf nur noch eine Fremdsprache reduziert werden.

Der Lehrplan 21 lässt auf der Primarstufe eine unterschiedliche Reihenfolge des Beginns des Fremdsprachenunterrichts zu und verlangt zwei obligatorische Fremdsprachen. Gemäss LCH überfordert dies lernschwache Schülerinnen und Schüler.

SDA-ATS