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Nach den schweren Unwettern hat sich die Situation in der Zentralschweiz am Donnerstag beruhigt. Mehrere Strassen bleiben aber geschlossen. Die Bahnlinie nach Engelberg ist voraussichtlich bis Freitagmittag gesperrt.

Bis am Donnerstagmorgen regnete es laut Wetterdienst MeteoNews in der Zentral- und in der Ostschweiz heftig. Die Rekordmenge wurde in Altendorf in der Region Ausserschwyz gemessen: 104 Millimeter innerhalb von 24 Stunden.

In der Zentralschweiz waren die Kantone Zug, Schwyz, Ob- und Nidwalden betroffen. Es kam zu Überschwemmungen und Hangrutschen. Strassen mussten gesperrt und rund 40 Personen evakuiert werden, die meisten von ihnen konnten am Donnerstag wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Allein im Kanton Schwyz wurden über 350 Notrufe verzeichnet. Vorwiegend im äusseren Kantonsteil wurden unzählige Keller und Tiefgaragen überschwemmt. Bis am Abend hat sich die Situation entspannt.

Zentralbahn bleibt unterbrochen

Die Kantonsstrasse nach nach Engelberg, die zwischen Wolfenschiessen NW und Grafenort OW unterbrochen war, konnte am Donnerstagmorgen um 8 Uhr wieder beidspurig freigegeben werden.

Die Strecke der Zentralbahn (zb) nach Engelberg bleibt aber voraussichtlich bis Freitagmittag gesperrt. Die Reisenden werden ab Dallenwil mit Bussen befördert. Die zb schätzt den Schaden auf rund eine Million Franken, wie sie gegenüber dem DRS-Regionaljournal Zentralschweiz erklärte.

Im Kanton Schwyz konnte am frühen Donnerstagmorgen die Strassen zwischen Sattelegg und Willerzell wieder freigegeben werden. Am Nachmittag um 16 Uhr konnte auch die Sperre der Wägitalerstrasse aufgehoben werden.

Drohende Hangrutsche

Im Muotathal konnten die Evakuierten, insgesamt 22 Personen aus vier Häusern, am Donnerstag wieder nach Hause. Zurzeit werden an Bauchläufen und Sammlern dringende Sofortmassnahmen ausgeführt. Auch in Lungern OW konnten die Evakuierten zurückkehren.

Im Kanton Zug, wo 16 Personen evakuiert wurden, müssen die Bewohner einer Liegenschaft noch bis Freitag warten, bevor sie wieder nach Hause können. Sorge bereitete in Menzingen ein rund 100 Meter langer Riss ihn in einem Hang. Auch in Oberägeri drohen acht mit Wasser getränkte Hänge, abzurutschen.

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SDA-ATS