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In Italien ist einer der berüchtigsten Mafiabosse gefasst worden. Der lang gesuchte Giuseppe Dell'Aquila, Mitglied des Clans Mallardo-Contini, eine als besonders gefährlich eingestufte Gruppe der neapolitanischen Camorra, wurde am Mittwoch in einer Villa unweit von Neapel festgenommen.

Der 49-jährige Mafioso zählte zu den 30 gefährlichsten Kriminellen Italiens. Er gilt als Drahtzieher einer langen Fehde zwischen rivalisierenden Clans der Camorra in den 80er Jahren.

Die Polizei hatte schon öfters Dell'Aquilas Festnahme nur knapp verfehlt. Im April 2009 hatte der Boss sein Versteck in Giugliano bei Neapel wenige Stunden vor dem Eintreffen der Fahnder verlassen. Im August 2009 war er von einem Boot ins Meer gesprungen, um sich der Polizei zu entziehen, die ihm auf der Spur gewesen war.

Der italienische Innenminister Roberto Maroni hob diese Woche die Resultate der Regierung Berlusconi im Kampf gegen das organisierte Verbrechen hervor. In den vergangenen drei Jahren seien durchschnittlich acht Mafiosi pro Tag verhaftet worden.

Die 30 gefährlichsten Mafia-Bosse seien gefasst. Ausserdem sei der Angriff auf die wirtschaftlichen Interessen der Mafia verschärft worden, berichtete Maroni. Die Polizei jage jetzt die Nummer eins der sizilianischen Cosa Nostra, den flüchtigen Boss Matteo Messina Denaro.

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SDA-ATS