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Wellington - Die neuseeländische Stadt Christchurch ist von Dutzenden Nachbeben erschüttert worden. Bis zum Sonntagmorgen wurden mehr als 30 grössere Nachbeben gezählt - das schwerste davon erreichte die Stärke 5,1.
In der Nacht galt wegen der immensen Schäden eine Ausgangssperre. Die Behörden hatten nach dem Hauptbeben am Samstag den Notstand ausgerufen. Der Wiederaufbau wird nach Angaben von Premierminister John Key mindestens ein Jahr dauern.
Der Zivilschutz geht davon aus, dass das Erdbeben der Stärke 7,1 mehr als 500 Geschäftsgebäude beschädigt hatte. Bis zu 20 Prozent der Häuser in der rund 350'000-Einwohner-Stadt seien unbewohnbar. In der Nacht wurden mehrere Menschen festgenommen, weil sie trotz Verbots in der Nacht in die Innenstadt wollten - vermutlich um Geschäfte zu plündern.
Experten untersuchten derweil die Gebäude auf Schäden. Rund 250 Menschen hatten die Nacht in Notunterkünften verbracht, weil ihre Häuser zerstört worden waren.
Und es drohte neue Gefahr: Ein heftiger Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde raste am Sonntag auf die Region zu. Der Zivilschutz rief die Menschen auf, die Schäden an ihren Häusern so schnell wie möglich zu reparieren, da es wegen des Sturms möglicherweise zu gefährlich werde.
Ein Toter und mehrere Verletzte
Bürgermeister Bob Parker sagte, etwa 90 Prozent der Einwohner hätten wieder Strom. Dagegen bleibe die Wasserversorgung angesichts von rund 200 Rohrbrüchen weiter ein riesiges Problem.
Bei dem Beben der Stärke 7,1 am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) waren mehrere Menschen verletzt worden - ein Mann starb an einem Herzinfarkt. Es war das schlimmste Erdbeben in Neuseeland seit fast 90 Jahren hatte Gebäude, Brücken und Strassen beschädigt. Der Notstand soll noch mehrere Tage gelten.
Die Erde in Neuseeland bebt häufig, weil hier zwei riesige Erdplatten aufeinanderstossen. Nach Angaben von Seismologen gibt es bis zu 15'000 Erdbeben pro Jahr, aber nur maximal 150 davon sind zu spüren. Das bislang verheerendste Erdbeben traf 1931 die Stadt Napier auf der Nordinsel. Mehr als 250 Menschen starben damals.

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SDA-ATS