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Rad - Heute erfolgt in Neapel der Auftakt zum 96. Giro d'Italia. Die erste grosse Rundfahrt der Saison endet am 26. Mai in Brescia.
Top-Favorit auf den Sieg ist Bradley Wiggins. Mit Steve Morabito und Danilo Wyss (beide BMC) sind nur zwei Schweizer am Start.
2012 war das Jahr von Bradley Wiggins. Gesamtsiege an der Tour de France, der Tour de Romandie, das Dauphiné-Kriterium, dazu der Olympiasieg im Zeitfahren auf heimischem Terrain in London - erfolgreicher kann ein Fahrer in einer Saison (fast) gar nicht sein. Heuer hat sich der 33-jährige Brite den Giro d'Italia als erstes Saisonziel gesetzt. "Ich habe den Giro schon als Kind immer gerne am TV mitverfolgt und würde es lieben, ihn zu gewinnen", so Wiggins, der auch auf starke Teamkollegen zurückgreifen kann.
"Alle Fahrer sind bereit. Unser Giro-Team ist ebenso stark wie dasjenige an der letztjährigen Tour de France." Zuletzt bei der "Giro-Hauptprobe" an der Tour de Romandie überliess das Team Sky, das mit Christopher Froome vom ersten Tag an den Gesamtführenden stellte, in den Etappen nichts dem Zufall und gewährte den Fluchtgruppen jeweils nur wenig Vorsprung, ehe entschieden nachgeführt wurde.
Da Froome bis zum Dauphiné pausiert, ist das Team Sky die kommenden drei Wochen ganz auf Wiggins ausgerichtet. Gegenstand von Diskussionen wird hingegen noch sein, wem für die Ende Juni auf Korsika beginnende "Grande Boucle" die Leaderrolle zugesprochen wird. Mit einer siegreichen Kampagne in der Italien-Rundfahrt könnte Vorjahressieger Wiggins bei der Teamleitung um Dave Brailsford mit Bestimmtheit "punkten". Allerdings ist das Double Giro/Tour extrem schwierig zu gewinnen. Letztmals schaffte dies 1998 der Italiener Marco Pantani.
Als Wiggins' grösster Gegenspieler gilt Vincenzo Nibali (28) vom Team Astana, der 2012 in Frankreich hinter Wiggins und Froome Gesamtdritter war. Vor Monatsfrist im viertägigen Giro del Trentino behielt der kletterstarke Italiener gegenüber Wiggins das bessere Ende für sich. Den Giro hat Nibali allerdings noch nie gewinnen können. 2010 und 2011 stand er am Schlusstag aber jeweils als Dritter auf dem Podest. Vor zwei Jahren rückte er nach der Disqualifikation des Spaniers Alberto Contador nachträglich noch auf den 2. Gesamtrang vor.

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SDA-ATS