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Alex Wilson wird ein Rekordlauf an den Schweizer Meisterschaften in Zürich über 200 m in 20,23 Sekunden nicht anerkannt.

Der gebürtige Jamaikaner aus Basel startete unter Protest, weil er zuvor wegen eines Fehlstarts die Rote Karte gesehen hatte. Nach dem vermeintlichen Rekordlauf wurde sein Protest abgelehnt. Somit bleiben Wilsons 20,37 Sekunden von Weinheim nationaler Rekord, und das Meisterschafts-Gold gehört nicht dem Basler, sondern seinem Klub-Kollegen Silvan Wicki (Old Boys Basel).

Bei einer Roten Karte nach einem Fehlstart wird ein Sprinter in der Regel direkt ausgeschlossen. Es liegt allerdings im Ermessensspielraum des Startrichters, ob er einen Athleten ausschliesst (klarer Fehlstart) oder ihn unter Protest laufen lässt (beispielsweise bei einem eventuellen Fehler der Startmaschine, bei akustischer Störung oder dergleichen).

Kambundji die Nummer 1 im Sprint

Mujinga Kambundji setzte wie schon am Freitagabend ein Highlight. Die Bernerin gewann den 200-m-Lauf in 22,42 Sekunden und verpasste den Schweizer Rekord, auch wegen des leichten Gegenwindes, um bloss 4 Hundertstel. Die nationale Bestmarke hält seit vergangenem Sommer Lea Sprunger, die im Letzigrund in 22,56 Sekunden den 2. Rang belegte. Sprunger, die EM-Dritte über 400 m Hürden, hatte an den Schweizer Meisterschaften in Genf 2016 22,38 erreicht, obwohl sie damals ihre Hauptdisziplin schon gewechselt hatte.

Kambundjis Formaufbau scheint mit Blick auf die Weltmeisterschaften in London in zwei Wochen zu stimmen. Am vergangenen Dienstag egalisierte sie in Bellinzona ihren Schweizer Rekord über 100 m (11,07), am Freitag lief die EM-Dritte im strömenden Regen zum Meisterschafts-Gold (11,08), und nun setzte sie sich auch im Prestigeduell gegen Sprunger durch. Die Romande, seit diesem Sommer auch Rekordhalterin über 400 m flach, erzielte mit 22,56 den zweitbesten Wert ihrer Karriere. Pech bekundete Cornelia Halbheer. Die Winterthurerin verpasste in 23,16 Sekunden die WM-Limite für London um 6 Hundertstel.

Persönliche Rekorde

Auch der Stabhochspringerin Angelica Moser gelang die Hauptprobe für London. 4,61 m bedeuteten persönliche Besthöhe. Selina Büchel trat zu einem Schnelligkeitstest über 400 m an. Die zweifache 800-m-Halleneuropameisterin durchmass die Bahnrunde erstmals in ihrer Karriere unter 53 Sekunden (52,97) und wurde mit Silber belohnt. Die Langhürdler Kariem Hussein und Dany Brand standen sich im Final über 200 m gegenüber. Brand war in 21,10 Sekunden der Schnellere (Hussein 21,32). Petra Fontanive, die an den Weltmeisterschaften in London wie Sprunger über 400 m Hürden antreten wird, benötigte für die halbe Bahnrunde 23,95 Sekunden. Die Steeplerin Fabienne Schlumpf liess sich nach dem 800-m-Lauf (2:13,69) die Silbermedaille umhängen.

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SDA-ATS