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Regisseur Wim Wenders ("Der Himmel über Berlin") hält die dreidimensionale Technik für die Zukunft des Dokumentarfilms. "Ich glaube, dass 3D in gar nicht mehr so weiter Ferne vor allem im Dokumentarfilm die neue Norm sein wird", sagte der 65-Jährige.

"Man kann den Zuschauer ganz anders mitnehmen in das Leben oder die Arbeitswelt von anderen Menschen, nicht nur auf anderen Planeten, sondern eben auch auf unserem", erklärte Wenders vor der Berlinale, die am Donnerstag beginnt, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Wenders stellt am Sonntag auf dem Berliner Filmfestival seinen neuen Film "Pina" vor, bei dem er erstmals in 3D gedreht hat. Die Dokumentation ist eine Hommage an die 2009 gestorbene legendäre Choreografin Pina Bausch, mit der Wenders eng befreundet war.

"Ich will ihre Stücke zeigen - nicht sagen, was sie bedeuten", sagte der Regisseur: "Das hat Pina Zeit ihres Lebens verweigert und das hätte ich ihr auch nicht angetan." Auch für die Zukunft kann sich Wenders vorstellen, mit 3D zu arbeiten: "Im Moment wüsste ich gar nicht, wie ich davon wieder runterkommen soll."

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SDA-ATS