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Wirtschaftskrise führt im Kanton Appenzell Innerrhoden zu Defizit

Dieser Inhalt wurde am 30. Oktober 2009 - 12:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Appenzell - Wegen der Wirtschaftkrise budgetiert der Kanton Appenzell Innerrhoden für nächstes Jahr rote Zahlen. Der Aufwandüberschuss von 4,5 Millionen Franken wird durch tiefere Steuereinnahmen und höhere Sozialausgaben verursacht.
Säckelmeister (Finanzdirektor) Sepp Moser stellte das Budget den Medien vor. Es sieht bei einem Aufwand von 136,3 Millionen Franken und einem Ertrag von 131,8 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 4,5 Millionen Franken vor.
Das Defizit sei zu einem erheblichen Teil auf sinkende Einnahmen wegen der Wirtschaftskrise zurückzuführen, sagte Moser. Die Staatssteuereinnahmen sinken um 1,4 Millionen Franken auf insgesamt 27,3 Millionen Franken. Trotzdem beantrage die Standeskommission dem Grossen Rat, die mehrmals gesenkten Steuerfüsse auf dem Niveau des Vorjahrs zu belassen.
Die Vermögenserträge sinken um 453'000 Franken auf 1,56 Millionen Franken. Auch der Anteil aus der direkten Bundessteuer sinkt um 160'000 Franken auf 3 Millionen Franken.
Der Aufwand steigt im Vergleich zum Budget 2009 um 3 Millionen Franken an. Ins Gewicht fällt vor allem der um 1,03 Millionen Franken höhere Kantonsbeitrag an Ergänzungsleistungen. Obwohl keine Lohnerhöhungen budgetiert seien, steige der Personalaufwand um 260'000 Franken, sagte Moser.

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