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Ein Jahr nach Olympia- und EM-Gold gewinnen die deutschen Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst in Wien auch den WM-Final.

Im hochklassigen Final vor 10'000 begeisterten Zuschauern setzten sich Ludwig/Walkenhorst gegen die Amerikanerinnen Lauren Fendrick/April Ross trotz eines Fehlstarts durch. Nach dem mit 19:21 verlorenen Startsatz gewannen die Deutschen die folgenden Durchgänge in gewohnt dominanter Manier 21:13, 15:9.

Davor hatten sich die Brasilianerinnen Larissa/Talita mit einem 2:1-Sieg gegen die Kanadierinnen Sarah Pavan/Melissa Humana-Paredes Bronze geholt.

Jedes wichtige Turnier einmal gewonnen

In fünf gemeinsamen Jahren haben Ludwig, die vermutlich beste Abwehrspielerin der Sportart, und Blockerin Walkenhorst nun alles gewonnen, was es im Beachvolleyball zu gewinnen gibt. Trotz schwierigen Monaten seit ihrem Triumph in Rio de Janeiro stimmte der Formaufbau auf den wichtigsten Anlass dieses Jahres perfekt.

Die ersten deutschen Weltmeisterinnen hatten sich von langen verletzungsbedingten Ausfällen nicht zurückwerfen lassen. Nach einer Schulteroperation bei Ludwig im letzten Dezember musste Walkenhorst vier Monate lang allein trainieren, ehe sie selber von einer Entzündung in ihrer rechten Schulter gebremst wurde.

Gemeinsame Turniere mit voller Belastung gab es für das Duo vor der WM praktisch nicht. "Der Titel ist nach dieser schwierigen Vorbereitung alles andere als selbstverständlich", kommentierte Walkenhorst, die erst in Wien wieder richtig hart schlagen konnte, die dritte Goldmedaille innert 14 Monaten. "Wir sind auf jeden Fall mit Zweifeln hier angereist. Wir hatten Glück, dass unsere Körper diese Belastung mitgemacht haben."

Österreichisches Duo im Halbfinal

Die Gastgeber-Nation Österreich, deren bislang beste WM-Resultate zwei Viertelfinal-Qualifikationen (der Frauen) waren, darf am Schlusstag auf einen historischen Erfolg hoffen. Clemens Doppler und Alexander Horst brachten mit ihrem Halbfinal-Einzug gegen die höher dotierten Polen Bartosz Losiak/Piotr Kantor die Arena zum Kochen. In der Runde der letzten vier treffen die EM-Dritten von 2014 auf die als Nummer 6 gesetzten Russen Wjatscheslaw Krassilnikow/Nikita Ljamin.

Der zweite Finalist wird zwischen den Brasilianern Evandro/André sowie den Niederländern Christiaan Varenhorst (WM-Silber 2015) und dessen neuem Partner Maarten van Garderen ermittelt.

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SDA-ATS