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Mit einem beispiellosen Produktionsrückgang ist nun auch der Wodka in den Strudel der schweren Wirtschaftskrise geraten. Die Herstellung sei 2014 um 22,3 Prozent eingebrochen, berichtete die Zeitung "Kommersant" unter Berufung auf die Statistikbehörde.

Ein Grund sei, dass illegal gebrannter Schnaps legale Erzeugnisse wegen einer hohen Verbrauchersteuer schrittweise verdränge. Insgesamt lag die Produktion im vergangenen Jahr demnach bei 666 Millionen Litern Wodka.

Gut drei Millionen Liter gingen gar nicht erst an die Händler, sondern blieben in den Lagern. Auch die Produktion hochprozentiger Getränke wie beispielsweise Weinbrand ging zurück, jedoch nicht so dramatisch.

Die Behörden sehen vor allem in der Produktion von schwarz gebranntem Schnaps ein Problem. Um gegen den Konsum von gefälschten und möglicherweise gesundheitsschädlichen Spirituosen vorzugehen, sinkt ab 1. Februar der staatlich festgelegte Höchstpreis für Wodka von 220 auf 185 Rubel (etwa 2,50 Franken) für einen halben Liter.

Der allgemeine Trend ist gegenläufig: Vor allem Lebensmittel sind im Zuge der Wirtschaftskrise in den vergangenen Monaten deutlich teurer geworden. Die Inflation lag 2014 bei mehr als elf Prozent.

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SDA-ATS