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Klaus Allofs (60) ist als Sportchef des kriselnden VfL Wolfsburg nach gut vierjähriger Tätigkeit abgesetzt worden.

Der Klub mit den Schweizern Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez steckt trotz massiven Investitionen mitten im Abstiegskampf. Allofs wird innerhalb des Konzerns nicht nur die sportlich erschreckende Bilanz zur Last gelegt - Wolfsburg liegt als 15. nur zwei Punkte vor dem Tabellenletzten Darmstadt. Vor allem das ungeschickte Auftreten des sonst so cleveren Managers ärgerte die entscheidenden Führungsspitzen des Automobil-Konzerns. Allofs wird vorgeworfen, dass er öffentlich eine überflüssige Strategie-Diskussion losgetreten hat.

Der frühere Sportchef von Werder Bremen und ehemalige deutsche Nationalstürmer hatte das Amt vor rund vier Jahren übernommen. Die grossen Transfers von Allofs waren Flops. Die für viel Geld geholten Nationalspieler Julian Draxler, Max Kruse und André Schürrle konnten sich nicht durchsetzen. Kruse und Schürrle wurden im Sommer bereits verkauft, Draxler will auch unbedingt weg.

Vor Allofs hatte schon Trainer Dieter Hecking gehen müssen. Doch auch unter Nachfolger Valérien Ismaël wurde es nicht besser. Nur zehn Punkte nach 14 Spielen sind die schlechteste Bilanz der Vereinsgeschichte. Dabei investierte der VfL zu Saisonbeginn noch einmal rund 50 Millionen für neue Profis.

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SDA-ATS