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Russische Wissenschaftler haben womöglich Überreste eines Meteoriten gefunden, dessen Explosion im Ural vor acht Monaten schwere Schäden angerichtet und rund 1200 Menschen verletzt hatte.

Der Einsatz im Tschebarkul-See wurde am Mittwoch im russischen Fernsehen übertragen. Auf Live-Bildern war zu sehen, wie der etwa 1,5 Meter lange Gesteinsbrocken aus dem See gehievt wurde.

Als der Stein mit Hilfe von Seilen auf eine Waage befördert werden sollte, zerbrach er jedoch in mindestens drei Teile. Auch die Waage ging zu Bruch, als sie 570 Kilogramm anzeigte.

"Wir glauben, dass das ganze Teil mehr als 600 Kilo wiegt", sagte einer der beteiligten Forscher der Internetseite "lifenews.ru". Der Meteorit war Mitte Februar über der mehr als eine Million Einwohner zählenden Stadt Tscheljabinsk und der gleichnamigen Region mit einem grellen Blitz und einer Druckwelle explodiert.

Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt und etwa 1200 Menschen verletzt. Der Meteorit zerbrach bei seinem Eintritt in die Atmosphäre in mehrere Teile, die grösstenteils auf dem Grund des Tschebarkul-Sees vermutet werden.

Nach Einschätzung von Experten dauert es noch einen Weile, bis zweifelsfrei feststeht, ob es sich bei dem am Mittwoch geborenen Felsbrocken tatsächlich um ein Fragment des Meteoriten handelt.

Laut dem Fernsehsender Westi 24 haben Taucher bereits zwölf vermeintliche Bruchstücke aus dem See geholt. Nur in vier Fällen stammte das Gestein tatsächlich aus dem All.

SDA-ATS