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Lynda Carter (links) hat in den 70er Jahren "Wonder Woman" gespielt, Gal Gadot (rechts) wird die Heldin in einem Film 2017 verkörpern.

Keystone/AP STARPIX/MARION CURTIS

(sda-ats)

Die Vereinten Nationen haben die Comic-Superheldin Wonder Woman zur Ehrenbotschafterin für die gesellschaftliche Stärkung von Frauen und den Kampf um Gleichberechtigung ernannt. Die Wahl sorgte innerhalb der UNO für Kritik.

"Wir sind die Hälfte der Welt, wir haben eine Stimme, wir sind die Mütter der gesamten Menschheit", sagte Lynda Carter, die Wonder Woman in einer TV-Serie 1975 erstmals gespielt hatte, bei der Veranstaltung in New York am Freitag.

Wonder Woman habe eine Vision von Gerechtigkeit und Frieden und sei als Kämpferin "besser als die meisten", sagte die Schauspielerin Gal Gadot, die die Heldin in einem 2017 erscheinenden Film spielt.

Die Ernennung hatte wegen der mitunter sexualisierten Darstellung von Wonder Woman für Kritik gesorgt. "Wir glauben nicht, dass eine fiktive Comicbuch-Figur, die im Grunde das Outfit eines Playboy-Bunnys trägt, die richtige Botschaft an unsere Mädchen oder gar Jungs ist - wir halten das für eine toxische Botschaft", sagte etwa UNO-Mitarbeiterin Cass DuRant.

Rund 50 Prostestierende hatten der Veranstaltung mit gereckten Fäusten den Rücken zugedreht und den Saal kurz vor der Ernennung dann verlassen. Mehr als 600 UNO-Mitarbeiter hatten in einer Online-Petition versucht, die Personalie zu stoppen.

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SDA-ATS