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Der italienische Regisseur Bernardo Bertolucci hat am Mittwochabend das 64. Filmfestival von Cannes an der Côte d'Azur eröffnet. Zuvor hatte er eine Goldene Palme für sein Lebenswerk erhalten.

Im Anschluss wurde der neue Film von US-Starregisseur Woody Allen, "Midnight in Paris" gezeigt, der bei dem elftägigen Filmfest ausser Konkurrenz läuft. Neben den Oscar-Preisträgern Adrien Brody und Marion Cotillard sowie Hollywoodstar Owen Wilson hat darin auch die Ehefrau des französischen Präsidenten, Carla Bruni, eine kleine Rolle; sie kam aber nicht zur Vorstellung des Films.

Wetteifern um Goldene Palme

Ab Donnerstag wetteifern 20 Filmemacher um die Goldene Palme, die am Sonntag kommender Woche vergeben wird. Unter ihnen sind Pedro Almodóvar aus Spanien und Nanni Moretti aus Italien, der finnische Filmemacher Aki Kaurismäki und sein dänischer Kollege Lars von Trier.

Almodóvar drehte erstmals seit Jahren wieder mit dem spanischen Star Antonio Banderas, er spielt in "La piel que habito" einen Schönheitschirurgen auf Rachefeldzug. Das Gros der Wettbewerbsfilme kommt diesmal aus Europa, aus Asien und Amerika sind nur drei Filme dabei. Der einzige Film aus den Vereinigten Staaten ist "The Tree of Life" von Terrence Malick, in dem die beiden Superstars Sean Penn und Brad Pitt spielen.

Den Vorsitz der Jury hat Oscar-Preisträger Robert de Niro, er wählt zusammen mit Schauspielern wie Uma Thurman und Jude Law den besten Film aus. Ausser Konkurrenz läuft neben Woody Allens Film auch "Der Biber" von Oscar-Preisträgerin Jodie Foster, in dem sie an der Seite ihres US-Kollegen Mel Gibson eine der Hauptrollen spielt. Ebenfalls nicht im Wettbewerb wird "La Conquête" ("Die Eroberung") gezeigt, ein Film über den Aufstieg des französischen Staatschefs Nicolas Sarkozy.

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SDA-ATS