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Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Der Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Professional mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

"Ich will hier besser werden, mit den Besten spielen und Titel gewinnen", wird Shaqiri, der einen langfristigen Vertrag unterschrieb, auf der Klub-Homepage zitiert. "Ich bin sehr glücklich hier zu sein. Es ist ein grosser Klub mit einer grossartigen Geschichte, grossen Spielern und einem fantastischen Coach."

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten Geschäftsjahr 411 Millionen Euro umsetzte. Entsprechend ist die Dichte an Hochlohnbezügern. Im rechten Couloir balgen sich renommierte Spezialisten aus dem englischen und niederländischen Nationalteam um Spielzeit; der Deutsche Emre Can hingegen ist in Richtung Turin weitergezogen.

Bis im Januar 2015 gehörte Shaqiri zum erlauchten Kreis von Bayern München. In der Bundesliga wäre der Aufstieg zum Schweizer Topstar vorgesehen gewesen. Dann allerdings kam der Bruch. Der Flügel flüchtete zu Inter Mailand; das Intermezzo im Norden Italiens stellte sich als beidseitiges Missverständnis heraus.

Nächster Anlauf, neue Liga: Stoke City lockte den früheren Champions-League-Sieger mit einem vorzüglich dotierten Mehrjahresvertrag in die Premier League. Nach zwei eher dezenten Jahren stieg er nun aber ausgerechnet am Ende der persönlich besten Kampagne erstmals in seiner Laufbahn ab.

30 Skorerpunkte und diverse auffällige Dribblings in 84 Partien auf der Insel genügten gleichwohl für das Comeback in der europäischen Bel-Etage. Anders ist die Vereinbarung mit den "Reds" nicht zu werten. Ab sofort steht Shaqiri wieder Woche für Woche unter grossflächiger Beobachtung.

Welchen Schub der Transfer in der SFV-Auswahl auslösen wird, bleibt abzuwarten. Vom Topskorer und dreifachen WM-Teilnehmer kamen zuletzt gemessen an seiner Klasse zu wenig regelmässig entscheidende Inputs. Nur einen Treffer hat der Spektakelmacher in der Bilanz seiner letzten zwölf Länderspiele vorzuweisen.

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SDA-ATS