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Im inoffiziellen Supercup zwischen dem Meister und dem Cupsieger kann nur YB an seine bisherigen Leistungen anknüpfen. Der FCZ lässt zu vieles vermissen.

Die Meisterschafts-Feierlichkeiten der Berner liegen schon weit zurück. Vergessen ist die dürftige Leistung im letzten Cupfinal, welche das erhoffte Double verunmöglichte. YB ist wieder fokussiert, hat die Titelverteidigung im Visier und natürlich das erstmalige Erreichen der Champions League. Die Zürcher sind zwar ebenfalls stilsicher gestartet und besiegten in den ersten beiden Runden Thun sowie Stadtrivale Grasshoppers. Dies ermöglichte es dem Team von Ludovic Magnin, als punktgleicher Herausforderer zum ersten Spitzenkampf dieser Saison in Bern anzutreten.

Doch in der Bruthitze des Stade de Suisse trafen die Zürcher diesmal auf einen Widersacher, der eindrücklich demonstrierte, weshalb er zurzeit das stärkste Schweizer Team stellt. Auf allen Positionen waren die Berner den Zürchern überlegen und spielten diese im ersten Durchgang beinahe an die Wand. 0:3 lautete das brutale Verdikt zur Halbzeit, bei 42 Grad auf dem Plastikrasen ein beinahe hoffnungsloses Unterfangen für die Gäste, hier noch zu Punkten zu kommen. Es sollte denn auch nichts Zählbares mehr einbringen. Mehr als ein Beinahe-Tor von Mirlind Kryeziu, das von Jean-Pierre Nsame auf der Torlinie noch verhindert werden konnte, war nicht zu notieren.

Während die Berner ohne Verlustpunkte und Gegentore die Tabellenspitze zieren, mussten die Zürcher nach dem brutalen 0:4 den 2. Platz räumen und rutschten auf Rang 4 ab. Für FCZ-Trainer Ludovic Magnin war der hohe 0:3-Rückstand zur Pause des Schlechten zuviel: "Das war klar zu hoch, der Unterschied auf dem Platz war sicherlich nicht zu gross. Wir mussten aber nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit solchen Rückschlägen rechnen. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse aus dieser deutlichen Niederlage zu ziehen."

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SDA-ATS