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Die völlige Enttäuschung steht den YB-Spielern nicht ins Gesicht geschrieben, als sie das ZSKA-Stadion verlassen. Das Ausscheiden in den Playoffs der Champions League wird realistisch eingestuft.

Es war ja nicht so, dass die Mannschaft oder der Trainer der Young Boys vor dem Rückspiel in Moskau grosse Töne gespuckt hätten. Oder dass sie sich allzu vollmundig zu den Chancen auf den erstmaligen Vorstoss in die Gruppenphase geäussert hätten. Das würde nicht zum Image der Berner passen.

Entsprechend wirkten die Spieler und der Staff nach der 0:2-Niederlage gegen den nun elffachen Champions-League-Teilnehmer ZSKA Moskau einigermassen gefasst. "Wir haben uns vor allem den Start anders vorgestellt", sagte Goalie David von Ballmoos, der schon nach 18 Sekunden erstmals geprüft worden war. Bis kurz vor der Pause sei alles gut aufgegangen. "Das 0:1 warf dann den ganzen Plan über den Haufen."

Aber - und das ist dem jungen Emmentaler Keeper hoch anzurechnen - er beurteilte den Auftritt seines Teams korrekt. "Wir haben nicht das perfekte Spiel abgeliefert. Deshalb hat es verdientermassen nicht gereicht." Einzig mit dem allzu deutlichen Gesamtskore von 0:3 aus Sicht der Young Boys mochte sich David von Ballmoos nicht abfinden. "Über zwei Spiele betrachtet war das zu klar."

Spychers Vorfreude auf die Europa League

Sportchef Christoph Spycher nahm nach der "Verbannung" in die Gruppenphase der Europa League ("die Trauben hingen zu hoch") die Mannschaft in die Pflicht. "Auf dem Niveau, das wir heute von vielen ZSKA-Spielern geboten bekamen, wollen unsere Spieler auch spielen. Es ist gut, dass sie sahen, was man verbessern muss, um ebenfalls dieses Level zu erreichen."

Jammern wollten weder Spieler noch der Sportchef. Lange Zeit zum Trübsal blasen hätten sie ohnehin nicht, es folgte der Hinweis auf das wichtige Auswärtsspiel vom Sonntag in St. Gallen. "Wir freuen uns über die Gruppenphase und die weiterhin hohe Belastung, die ja zum Glück weitergeht." Auch vonseiten der Akteure tönte es unisono so: "Wir freuen uns trotzdem auf die Europa League."

Bald ohne Ravet?

Ob Yoric Ravet noch dabei sein wird, wenn YB am 14. September das erste Gruppenspiel bestreitet, ist höchst unwahrscheinlich. Der Wechsel des bald 28-jährigen Franzosen zu Bundesligist Freiburg für kolportierte 4,5 Millionen Franken Ablöse steht bevor. "Wir befinden uns in Gesprächen, das ist hinlänglich bekannt", so Sportchef Spycher. Aber bei YB beteuerten sie am Mittwoch in Moskau, dass noch kein Vertrag unterschrieben sei. Spycher: "Wenn es denn definitiv wird, werden wir es kommunizieren."

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SDA-ATS