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Die Young Boys machen sich die Niederlage des FC Basel zunutze. Mit einem 3:1 gegen den FC Thun, gegen den sie im Herbst zweimal verloren hatten, bauen sie den Vorsprung auf acht Punkte aus.

Die Young Boys haben in der Winterpause keine nennenswerten Transfers getätigt. Dennoch haben sie auf das Frühlingspensum hin gleichsam einen neuen wertvollen Spieler erhalten: Guillaume Hoarau. Der Franzose scheint in den ersten Spielen der zweiten Saisonhälfte noch stärker zu sein als vor seinen Verletzungen, die ihn ab letztem April für den Rest des Jahres pausieren liessen oder - wenn er spielen konnte - deutlich schwächten. Mit dem Führungstor nach 23 Minuten bewies er seine zumindest für die Super League aussergewöhnlichen Qualitäten. Im Gedränge war er trotz seiner Grösse von 192 Zentimetern der Vifste. Obwohl alles schnell ging, bekam er mit, wie Thuns neuer Goalie Djordje Nikolic reagierte - und brachte einen Nachschuss sicher ins Tor.

Der einen Kopf kleinere Roger Assalé erzielte kurz darauf nach einer brillanten Schussverzögerung das 2:0. Das Duo Hoarau/Assalé könnte das aktuell beste Gespann in der Super League sein. Jean-Pierre Nsame, der im Herbst ausgezeichnet spielte und regelmässig traf, muss in diesen Wochen zuschauen. Einen solchen Luxus können sich nicht alle leisten.

Die Thuner kamen nie in die Nähe einer Überraschung, wie sie ihnen besonders beim 4:0 im August gelungen war oder später beim 3:1 im Oberland. Trainer Marc Schneider sind die gelernten Stürmer ausgegangen. Simone Rapp zog nach Lausanne, Dejan Sorgic ist verletzt. So beorderte er Mattia Tosetti und Marvin Spielmann nach vorne, die ihre beste Wirkung auf den Flügeln entfalten. Die beiden hatten das 4:0 im August als Torschützen und Vorbereiter praktisch zu zweit fixiert. Auf den neuen Positionen kamen sie weniger zur Geltung.

20 Minuten lang konnten die Thuner YBs Spiel hemmen und stören. Nach dem klaren Rückstand waren sie nie in der Lage, Druck zu machen. Die Young Boys dagegen waren mehrere Male nahe an weiteren Toren. Der Unterschied im Leistungsvermögen der beiden Teams trat für einmal deutlich zutage.

Die laue zweite Halbzeit bot nach 68 Minuten ein unterhaltsames Nullsummenspiel. Dennis Hediger erzielte mit einem akrobatischen Ablenker mit dem Absatz das Anschlusstor, das aus dem Nichts kam. Nach dem Anspiel dauerte es zehn Sekunden bis zum 3:1. Miralem Sulejmani hätte es erzielen können, aber er passte auf den noch günstiger stehenden Hoarau.

Telegramm

Young Boys - Thun 3:1 (2:0)

18'030 Zuschauer. - SR San. - Tore: 23. Hoarau (Assalé) 1:0. 30. Assalé (Sanogo) 2:0. 68. Hediger (Spielmann) 2:1. 69. Hoarau (Sulejmani) 3:1.

Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Moumi Ngamaleu (74. Schick), Sanogo, Sow, Sulejmani (85. Lotomba); Assalé (90. Bertone), Hoarau.

Thun: Nikolic; Bürgy (65. Hunziker), Sutter, Righetti; Lauper; Glarner (46. Kablan), Hediger, Costanzo (72. Karlen), Facchinetti; Tosetti, Spielmann.

Bemerkungen: Young Boys ohne von Ballmoos und Fassnacht (beide verletzt). Thun ohne Sorgic, Bigler, Rodrigues, Alessandrini, Faivre und Schwizer (alle verletzt). Glarner verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 25. Spielmann (Foul), 26. Moumi Ngamaleu (Foul), 36. Righetti (Foul), 86. Hediger (Foul), 87. Assalé (Foul), 91. Mbabu (Ballwegschlagen).

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SDA-ATS