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Eine der grossen Figuren des Schweizer Fussballs der Fünfziger- und Sechzigerjahre ist tot: Heinz Schneiter, mehrfacher Meister und Cupsieger mit den Young Boys, verstirbt im Alter von 82 Jahren.

Dies melden die Young Boys auf ihrer Homepage.

Der 190 Zentimeter grosse Athlet war seinerzeit im Berner Mittelfeld eine Schlüsselfigur und damit massgeblich an den vier Meistertiteln 1957, 1958, 1959, 1960, dem Cupsieg 1958 und dem legendären Vorstoss in die Halbfinals des damaligen Europacups der Meister 1959 beteiligt. Er und Geni Meier standen in den vier Meistersaisons fast immer auf dem Feld: Beide kamen auf 101 Einsätze.

Die Erfolge mit YB waren die wichtigsten in der Karriere von Heinz Schneiter, aber sie waren nicht die einzigen. Mit Lausanne-Sports, den "Königen der Nacht", zu denen er 1962 mit der damaligen Rekord-Transfersumme von 100'000 Franken wechselte, gewann er erneut den Cup (1964) sowie den Meistertitel (1965), und mit der Schweizer Nationalmannschaft bestritt er die WM-Endrunden 1962 (in Chile) und 1966 (in England) als Captain.

Legendäres Kopfballtor für die Schweiz

Der einstige Mittelfeldspieler von YB war für die Schweiz in den Sechzigerjahren als Abwehrchef der Organisator der Defensive. Und doch war es eine Offensivaktion, die Heinz Schneiter auch international bekannt machte: Sein Kopftor in Berlin im November 1961 zum 2:1-Sieg im Entscheidungsspiel gegen Schweden trug der Schweiz die WM-Qualifikation für Chile ein.

Seine aktive Karriere als Fussballer schloss Heinz Schneiter nach zwei weiteren YB-Jahren beim FC Thun als Spielertrainer ab. Als Coach war er auch für den Schweizer Verband (B-Nationalteam) und die Young Boys tätig. Für die Berner sass er später auch im Verwaltungsrat der Betriebs-AG.

SDA-ATS