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Der Oberste Gerichtshof in Bangladesch hat die Beschwerde des Friedensnobelpreisträgers Muhammad Yunus gegen seine Entlassung als Chef der von ihm gegründeten Grameen-Bank endgültig abgewiesen.

Die Kammer aus sieben Richtern bestätigte damit am Dienstag einstimmig die Entscheidung einer Vorinstanz, wie Yunus' Anwalt Tamin Husain Shawan sagte. Yunus hatte gegen einen Entscheid der Zentralbank des Landes von Anfang März geklagt, die ihn mit sofortiger Wirkung von seinem Posten als Generaldirektor seiner Bank abzog.

Die Zentralbank hatte die Entlassung damit begründet, Yunus habe Regeln für seine Ernennung zum Generaldirektor verletzt. Demnach soll er im Jahr 2000 gegen die Vorschriften in den Gründungsstatuten des Finanzinstituts für Mikrokredite ohne Zustimmung der Zentralbank ernannt worden sein.

Yunus war im Jahr 2006 für sein Engagement bei der Armutsbekämpfung in Bangladesch mit dem Friedensnobelpreis geehrt worden. Seine im Jahr 1983 gegründete Bank vergibt Kleinstkredite an die Ärmsten im Land. Seine Anhänger vermuteten hinter seiner Absetzung als Bankchef eine politische Entscheidung.

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SDA-ATS