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Die Zahl der Übergriffe auf Medien und Journalisten in Mexiko ist im vergangenen Jahr drastisch angestiegen. 2013 seien 330 Fälle registriert worden, 59 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte die in London ansässige Menschenrechtsorganisation Article 19 am Dienstag mit.

Fast 90 Prozent der Angriffe habe sich gegen Einzelpersonen gerichtet. In sechs von zehn Fällen steckten Behörden hinter den Taten. 2013 war nach Angaben der Menschenrechtler das gefährlichste Jahr für Journalisten im Mexiko seit 2007, als die Gewalt im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität eskalierte.

Obwohl Staatschef Enrique Peña Nieto ankündigte, sich für den Schutz der Medien einzusetzen, stieg die Zahl der Gewalttaten im ersten Jahr seiner Präsidentschaft. Seit der Jahrtausendwende wurden in Mexiko 87 Journalisten getötet.

SDA-ATS