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Mit 142 Fällen ist die Zahl der weltweiten Piratenüberfälle nach Angaben der Internationalen Seefahrtsbehörde (IMB) im ersten Quartal dieses Jahres auf ein Rekordhoch gestiegen. Für einen Grossteil der Angriffe seien somalische Piraten verantwortlich.

So hätten sich 97 Überfälle vor der Küste des ostafrikanischen Landes ereignet, während es im selben Zeitraum des vergangenen Jahres noch 35 gewesen seien, teilte die in Kuala Lumpur ansässige Behörde am Donnerstag mit.

Vor der malaysischen Küste wurden im ersten Quartal 2011 neun Schiffe angegriffen, aus den Gewässern vor Nigeria wurden fünf Überfälle gemeldet.

Weltweit hätten die Angreifer 18 Schiffe gekapert, darunter drei grosse Tanker, und 344 Besatzungsmitglieder gefangen genommen. In dem Zeitraum von Januar bis März seien sieben Besatzungsmitglieder getötet und 34 verletzt worden.

Der Direktor des IMB, Pottengal Mukundan, sagte, es gebe einen "dramatischen Anstieg der Gewalt und der Methoden", mit denen die somalischen Piraten auf die Verstärkung der internationalen Patrouillen reagierten.

So griffen die Piraten immer öfter Öltanker und Schiffe mit leicht entflammbaren Chemikalien mit Feuerwaffen an und riskierten damit verheerende Brände.

Mukundan sagte, die Positionen einiger Mutterschiffe, die Piraten als Basen für ihre Angriffe nutzten, seien bekannt. Er forderte, härter gegen die Mutterschiffe auf hoher See vorzugehen, um künftige Entführungen zu verhindern. Nach Angaben des IMB hatten Piraten Ende März 28 Schiffe und fast 600 Seeleute in ihrer Gewalt.

2010 waren die Piratenangriffe gegenüber dem Vorjahr weltweit um zehn Prozent auf 445 gestiegen. Piraten entführten 53 Schiffe und nahmen 1181 Menschen als Geiseln. Fast alle Angriffe ereignete sich vor der somalischen Küste.

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SDA-ATS