Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

In Deutschland ist die Zahl der am Darmkeim EHEC gestorbenen Personen auf 25 angestiegen. Es sei nicht auszuschliessen, dass es weitere Todesfälle und Neuinfektionen gebe, sagte Gesundheitsministers Daniel Bahr am Mittwoch.

Nach einem Krisentreffen der Gesundheits- und Verbraucherminister von Bund und Ländern gemeinsam mit EU-Gesundheitskommissar John Dalli unterstrich Bahr, es sei noch nicht die Zeit für eine Entwarnung.

Er betonte aber zugleich, es gebe berechtigten Anlass für Optimismus, "dass wir bundesweit das Schlimmste hinter uns haben". Dies zeigten die in den vergangenen Tagen vom Robert-Koch-Institut erfassten zurückgehenden Zahlen von Neuinfektionen. Die bestehenden Empfehlungen zur Vorsicht bei rohen Gurken, Tomaten, Salat und Sprossen müssten aufrechterhalten werden.

Bahr wies darauf hin, dass Spitäler nicht mit Mehrkosten für die Behandlung zahlreicher EHEC-Patienten alleingelassen würden. Die bestehenden Regelungen böten stark belasteten Kliniken die Möglichkeit, zusätzliche Vergütungen zu beantragen. Es gebe hier keinen Anlass, an Gesetzen etwas zu ändern.

Kritik an einem Kompetenzwirrwarr zwischen den zuständigen Behörden wies der Minister erneut zurück. Es sei sinnvoll, dass verschiedene Aufgaben auch unterschiedlich erfüllt würden.

EU-Kommissar Dalli sagte, EU-Experten hätten sich in den vergangenen Tagen ein Bild der Lage in Deutschland gemacht und seien von den Anstrengungen im Kampf gegen EHEC beeindruckt gewesen. Nun sei nicht der Moment für Kritik. Nach dem Ende der Krise solle aber über mögliche Lehren gesprochen werden.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Wahlen Schweiz 2019

Vier Personen an einem Gerät auf dem Fitness-Parcours im Wald

Schweizer Parlamentswahlen 2019: Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle.
> Mehr erfahren.

Wahlen Schweiz 2019

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS