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Die Gebäude in der Schweiz sollen bis 2050 insgesamt fünfmal weniger Energie verbrauchen als heute. So sieht es die Roadmap vor, welche 70 Forscher aus der Schweiz Ende dieser Woche erarbeitet haben.

Damit die Energiestrategie des Bundes umgesetzt werden könne, müsse die energetische Sanierung des Schweizer Gebäudeparks rasch vorangetrieben werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Forschungsanstalt Empa, unter deren Leitung das Treffen stattfand. Gemäss Berechnungen der Forscher muss die Anzahl energetischer Renovierungen von heute einem auf zwei Prozent verdoppelt werden.

Als wichtigste Massnahmen haben die Forscher in ihrer Roadmap drei Punkte herausgestrichen. Erstens brauche es günstigere Hochleistungsdämmungen für den Schweizer Gebäudepark. Dafür soll die Forschung im Bereich Aerogele intensiviert werden, die bei der Wärmedämmung zum Einsatz kommen. In den nächsten Jahren sollen dank der verstärkten Forschung neue Produkte auf den Markt kommen.

Zweitens sollen intelligente Automatisationssysteme dazu beitragen, Gebäude energetisch optimal zu betreiben. Als dritte Massnahme schlagen die Forscher vor, dass durch die Vernetzung von Gebäuden zusätzlich Energie gespart werden könnte.

Am Workshop des "Schweizer Kompetenzzentrums für energieeffiziente Gebäude und Quartiere" nahmen Forscher der Empa, der ETH Zürich, der EPF Lausanne, der Hochschule Luzern, der Universität Genf und der Fachhochschule Nordwestschweiz teil. Das Kompetenzzentrum ist Teil des Aktionsplans "Koordinierte Energieforschung Schweiz", mit dem der Bund die Forschung zu erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz unterstützt.

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SDA-ATS