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Gute Schneeverhältnisse zogen Schweizer Gäste in die Ferien. (Symbolbild)

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Die Schweizer Hoteliers haben nach dem positiven Januar im Februar weniger Übernachtungen verbucht. Die Zahl der Logiernächte in der Schweizer Hotellerie sank im Berichtsmonat um 1,5 Prozent auf 3,04 Millionen.

Insgesamt 1,58 Millionen Übernachtungen gingen auf das Konto der Schweizer Gäste. Das entspricht einer Zunahme um 0,8 Prozent gegenüber Februar 2016. Die Zahl der Gäste aus dem Ausland hingegen ging um 2,1 Prozent auf 1,46 Millionen Logiernächte zurück, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Da sich die Hoteliers im Januar eines 5-prozentigen Wachstums erfreuen konnten, legten die Logiernächte die ersten zwei Monate 2017 insgesamt um 1,6 Prozent oder 88'000 Logiernächten zu.

Allerdings ist zu beachten, dass das BFS seit anfangs Jahr zusätzlich die Logiernächte von vierzehn Schweizer Jugendherbergen erfasst. Ohne diese wären die Logiernächte seit Anfang Jahr nur um 0,2 Prozent gestiegen.

Mit einem Minus von 4 Prozent deutlich zurückgegangen ist die Zahl der Hotelübernachtungen von Gästen aus Deutschland, der grössten ausländischen Besucher-Gruppe. Die Übernachtungen der Gäste aus Grossbritannien schrumpften um 4,7 Prozent.

Zunehmende Lust auf Übernachtungen in der Schweiz hatten dagegen die Amerikaner und Chinesen. Die Zahl der Logiernächte von US-Gästen stieg um 7,3 Prozent, jene der Chinesen (ohne Hongkong) um fast ein Fünftel.

Nach Regionen betrachtet profitierten Graubünden und das Wallis. Starke Rückgänge verzeichnen mussten dagegen die Region Basel, die Ostschweiz sowie auch die Zentralschweiz.

SDA-ATS

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