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Nach einem schweren Erdrutsch in Guatemala ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 33 gestiegen. Rund 450 weitere wurden noch vermisst.

Am Samstag bargen die Rettungskräfte zwei tote Kinder aus dem Trümmern des Viertels El Cambray 2 nahe der guatemaltekischen Hauptstadt, wie die Zeitung "Prensa Libre" berichtete.

Die freiwillige Feuerwehr rettete einen Kollegen, der in der Nacht bei der Suche nach Opfern verschüttet worden war. Bislang wurden 34 Menschen lebend aus den Trümmern geborgen, wie der Radiosender Emisoras Unidas berichtete.

Bei dem Unglück wurden 125 Häuser verschüttet. In dem Vorort von Guatemala-Stadt leben vor allem arme Familien. "Über den Häusern liegt ein Berg aus Erde", berichtete Feuerwehrsprecher Raúl Hernández dem Radiosender Emisoras Unidas. Für die Bergungsarbeiten wurde schweres Gerät herangeschafft.

Präsident Alejandro Maldonado sagte schnelle Hilfe zu. Er habe die Rettungskräfte angewiesen, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen und die Suche nach Toten und Vermissten fortzusetzen, sagte der Staatschef.

Der Erdrutsch war von starken Regenfällen in den vergangenen Tagen ausgelöst worden. Laut Zeugenberichten brach der Hügel des Viertels in zwei Teile. Anwohner sagten der Zeitung "Prensa Libre", die Behörden hätten sie nie vor den Gefahren gewarnt. Die Stadtverwaltung richtete Notunterkünfte für die Betroffenen ein.

Rund um Guatemala-Stadt leben nach Angaben des Katastrophenschutzes rund 300'000 Menschen in von Erdrutschen gefährdeten Bezirken. "Es ist unmöglich, alle umzusiedeln", sagte Behördenchef und Präsidentensohn Alejandro Maldonado.

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SDA-ATS