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Der Paradeplatz, Zentrum des Schweizerischen Finanzplatzes. Die Zahl der Schweizer Banken ist im vergangenen Jahr erneut gesunken, wie die neuesten Zahlen der Nationalbank zeigen.

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Die Zahl der Schweizer Banken schrumpft weiter: Gemäss der Bankenstatistik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) waren es 2015 noch 266 Institute nach 275 im Jahr zuvor. Vor zwanzig Jahren, 1996, reichten noch über 400 Banken der SNB ihre Jahresrechnung ein.

Von den 266 verbliebenen Banken erzielte im vergangenen Jahr die überwiegende Mehrheit einen Gewinn. Lediglich 38 Banken schrieben einen Verlust, wie die SNB in ihrem jährlichen Bericht "Die Banken in der Schweiz" festhält. Am Donnerstag erschien die 100. Ausgabe dieses Berichts.

Die Gewinne und Verluste aller Banken summierten sich auf 15,8 Milliarden Franken. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr, als unter dem Strich lediglich 7,4 Milliarden Franken resultierten. Dies liegt gemäss Mitteilung der SNB massgeblich an hohen ausserordentlichen Erträgen der Grossbanken.

Wird das Geschäft der Banken genauer betrachtet, zeigt sich, dass das Inlandgeschäft im Vergleich zum ausländischen wichtiger wurde. Zudem nahmen die Banken trotz aussergewöhnlich tiefer Zinssätze im Zinsengeschäft mehr ein als 2014. Der Grund ist, dass die Zinsaufwände stärker zurückgingen als die Zinserträge. Weniger verdient haben die Banken mit dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

Auch bei der Bankenstatistik greift die neue Kommunikationsoffensive der SNB. Erst kürzlich hatte die Nationalbank die Lancierung einer App bekanntgegeben. Mit der Bankenstatistik liefert sie der Öffentlichkeit neu umfangreiches Datenmaterial, das auf data.snb.ch abgerufen werden kann.

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SDA-ATS