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Auf Schweizer Banken wird immer noch viel unversteuertes Geld vermutet. Ausländische Staaten reichten letztes Jahr über 18'000 Steueramtshilfegesuche ein. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Die Zahl der Amtshilfegesuche in Steuersachen ist letztes Jahr markant gesunken. Nach Angaben der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom Montag sind 2017 rund 18'200 Gesuche aus dem Ausland eingegangen.

Das ist weniger als ein Drittel der Gesuche vom Vorjahr. Damals hatten Massen-Einzelersuchen - so genannte Bulk requests - die Zahl stark in die Höhe getrieben. Ein Massenersuchen aus Frankreich betraf allein 40'000 Personen.

So umfangreiche Anfragen blieben letztes Jahr offenbar aus. Nach Angaben der ESTV gingen am meisten Gesuche aus den Niederlanden ein, gefolgt von Österreich, Frankreich, Spanien und Deutschland. Detaillierte Angaben zu den einzelnen Ländern wurden nicht bekannt gegeben. Die Schweiz ihrerseits stellte letztes Jahr 18 Amtshilfegesuche in Steuersachen.

Unklar ist, wie sich die Einführung des Automatischen Informationsaustauschs (AIA) auf die Zahl der Gesuche auswirken wird. Dieses Jahr tauscht die Schweiz mit 38 Ländern und Territorien erstmals Informationen über Finanzkonten auf dieser Grundlage aus. Unter den Partnerländern sind die EU-Staaten.

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SDA-ATS