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Im Norden Japans suchen auch am Sonntag weiterhin tausende Rettungskräfte nach Überlebenden der Erdbebenkatastrophe vom Donnerstag.

KEYSTONE/AP/EUGENE HOSHIKO

(sda-ats)

Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan ist die Zahl der Todesopfer auf 37 gestiegen. Ein weiterer Leichnam müsse noch von einem Mediziner offiziell für tot erklärt werden, teilte die Regierung des Bezirks Hokkaido am Sonntag mit.

Die Rettungskräfte suchten weiter nach zwei Vermissten. Unterdessen besuchte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe das Erdbebengebiet rund um die Städte Sapporo und Atsuma.

Das Beben der Stärke 6,6 hatte sich am Donnerstag ereignet. Auf Fernsehbildern von Sapporo, dem Verwaltungssitz von Hokkaido, waren aufgerissene Strassen und schwer beschädigte Hausfassaden zu sehen. Die meisten Toten gab es in der Kleinstadt Atsuma.

Unterdessen erschwerten Regenfälle die Suche nach den beiden Vermissten. Die Regierung entsandte tausende Rettungskräfte, die mit Unterstützung von Raupenfahrzeugen, Spürhunden und Hubschraubern nach den beiden suchten.

Kein Strom und kein Wasser

Weil durch das Erdbeben auch ein Wärmekraftwerk beschädigt worden war, fiel zunächst bei allen rund drei Millionen Haushalten auf der Insel der Strom aus. Mittlerweile sei die Stromversorgung weitgehend wiederhergestellt worden, sagte Regierungschef Abe noch am Samstag bei einer Kabinettssitzung zu den Folgen des Erdbebens. Nur 20'000 Haushalte hätten weiterhin keinen Strom.

Von der Wasserversorgung waren laut Abe 31'000 Haushalte abgeschnitten. Zirka 16'000 Menschen seien noch in Notunterkünften untergebracht. Der Flugverkehr in Sapporo konnte am Samstag wieder aufgenommen werden.

Abe sagte Hilfszahlungen zu, um die Erdbebengebiete mit Lebensmitteln, Trinkwasser und Treibstoff für die Stromgeneratoren in Krankenhäusern zu versorgen. Am Sonntag wollte der Ministerpräsident Katastrophenopfer auf Hokkaido besuchen, wie die Nachrichtenagentur Jiji berichtete.

Viele Naturgefahren

Japan liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stossen tektonische Platten aufeinander, so dass sich besonders häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche ereignen.

Erst am Dienstag hatte Taifun "Jebi" in Teilen Japans für schwere Verwüstungen gesorgt. Es war der stärkste Taifun in Japan seit 25 Jahren. Mindestens elf Menschen kamen ums Leben. Im Juli waren in Japan etwa 220 Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben gekommen, weitere 119 Menschen starben wegen einer Hitzewelle.

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SDA-ATS