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Nach Demonstrationen mit tausenden Teilnehmern haben die syrischen Sicherheitskräfte Aktivisten zufolge am Samstag mehrere Stadtteile der Hauptstadt Damaskus durchkämmt und eine unbekannte Zahl Menschen festgenommen.

Menschenrechtler berichteten, insgesamt etwa 40 Menschen seien in der Ortschaft Duma etwa 15 Kilometer nördlich der Hauptstadt Damaskus, in Homs 160 Kilometer weiter nördlich und in Daraa im Süden Syriens festgenommen worden.

Am Freitag waren nach Angaben von Augenzeugen und Regierungsgegnern mindestens neun Menschen bei der gewaltsamen Niederschlagung von Demonstrationen getötet worden. Damit stieg die Zahl der in den vergangenen zwei Wochen bei Kundgebungen ums Leben gekommenen Menschen auf mindestens 81.

Neue Proteste in Daraa

Dennoch gingen auch am Samstag Menschen für mehr Demokratie auf die Strasse. Vor dem Justizpalast in Daraa demonstrierten am Samstag erneut 200 Menschen. Sie riefen Parolen wie "Freiheit! Freiheit!" und "Lieber tot als erniedrigt"!

In den von Israel besetzten Golanhöhen dagegen gingen etwa 2000 Drusen für den syrischen Staatschef Baschar al-Assad auf die Strasse. Dies berichtete die israelische Internetseite Ynet.

Syrien wird seit fast 40 Jahren von der Familie des gegenwärtigen Präsidenten regiert. Seit 48 Jahren gilt im Land der Ausnahmezustand.

USA und UNO verurteilen Gewalt

Die US-Regierung rief Assad auf, wie versprochen bedeutende Reformen umzusetzen. Assad sei verpflichtet, konkrete Schritte in Richtung Demokratie und mehr Freiheit für das syrische Volk zu unternehmen, erklärte die US-Regierung am Freitag.

Assad hatte am Mittwoch wenig greifbare Zusagen für Reformen gemacht und anders als erwartet den Ausnahmezustand nicht aufgehoben. Neben den USA verurteilte auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon das gewalttätige Vorgehen gegen die Demonstranten.

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SDA-ATS