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Zahmes Debüt von Sarah Palin in neuer Fernsehshow

Dieser Inhalt wurde am 03. April 2010 - 02:11 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - In ihrer neuen Fernsehshow hat sich Sarah Palin zurückhaltender gezeigt als erwartet. Die Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner stellte auf dem Sender Fox in "Real American Stories" ("Wahre amerikanische Geschichten") Landsleute vor, die etwas Besonderes geleistet haben.
So wurde ein Millionär gezeigt, der Tausenden jungen Leuten ein Stipendium gegeben hat. Porträtiert wurde auch ein Junge mit zerebraler Kinderlähmung und ein im Irak gefallener Soldat.
Rund um die Show wurden Vorwürfe laut, der Sender habe alte Beiträge wie neue Berichte erscheinen lassen. "Fox nimmt ein altes Interview, das ich 2008 jemand anderem gegeben habe und täuscht die Öffentlichkeit, um für Sarah Palins Show zu werben", teilte zum Beispiel Rapper LL Cool J via Twitter mit. Der Beitrag war zwar in den Vorschauen, letztlich jedoch nicht in der Sendung.
Gezeigt wurden aber Zitate des Country-Sängers Toby Keith. Auch der beklagte sich, dass er nie gefragt worden sei. "Die haben einfach ein altes Interview recycelt", sagte seine Sprecherin der "New York Times".
Die Zeitung bezeichnete die Sendung als relativ zahm: "Ms. Palin hat eindeutig manchmal vom Teleprompter abgelesen, sie schien aber natürlich und locker - und fühlte sich fast wohler, als sie manchmal im Wahlkampf wirkte." Für die "Los Angeles Times" bleibt der Verdacht, dass die Politikerin die Show nur als Sprungbrett nutzt.

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