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Ein kanadisches Opfer des Cyber-Stalkers, die 15-jährige Amanda Todd, nahm sich das Leben. Der Stalker muss nun für zehn Jahre ins Gefängnis. (Archiv)

KEYSTONE/AP The Canadian Press/Jonathan Hayward

(sda-ats)

Ein niederländischer Cyber-Stalker ist für die Erpressung und sexuelle Nötigung Dutzender Mädchen zu zehn Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Strafgericht in Amsterdam sah am Donnerstag die Schuld des 38-Jährigen als erwiesen an.

Die Kanadierin Amanda Todd war eines der Opfer des Niederländers. Die 15-jährige Todd nahm sich 2012 aus Verzweiflung über den Cyber-Stalker und wegen Mobbings das Leben. Zuvor hatte sie ihr Leiden in einem Video im Internet dargestellt.

Der Fall erschütterte Millionen Menschen. Amandas Mutter nahm in Amsterdam am Prozess teil. Der Fall ihrer Tochter wurde allerdings dort nicht konkret verhandelt. Dafür soll der Mann nach Kanada ausgeliefert werden.

Dem Urteil zufolge hat der Mann jahrelang 34 Mädchen in zahlreichen Ländern zu sexuellen Handlungen vor der Webcam gezwungen und dann erpresst. Das Gericht nannte das Verhalten des Angeklagten "hart und gnadenlos".

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SDA-ATS