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Zehn Menschen sind im vergangenen Jahr in der Schweiz wegen einer Vergiftung gestorben. 351 Personen erlitten eine schwere Vergiftung, verloren dabei aber nicht ihr Leben. Drei Viertel aller Vergiftungen sind auf Medikamente, Haushaltsprodukte und Pflanzen zurückzuführen.

Kinder sind besonders gefährdet: Über die Hälfte der total knapp 30'000 Vorfälle in der Schweiz betrafen Personen unter 16 Jahren - die meisten der Minderjährigen waren Kinder unter 5 Jahren.

Im Jahr zuvor hatte es über 32'000 Vergiftungen in der Schweiz gegeben - 11 davon mit tödlichem Ausgang.

Meistens vergifteten sich die Personen im letzten Jahr zu Hause, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht des Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum (Tox-Zentrum) zu entnehmen ist.

Gut 23'000 Vergiftungen waren unbeabsichtigt. Bei den übrigen rund 5300 Fällen führten die Personen die Vergiftung bewusst herbei - überwiegend bei Selbstmordversuchen. Sieben der zehn Todesfälle waren Suizide.

Gefährliche Engelstrompete

Besonders gefährliche Haushaltsprodukte waren beispielsweise Laugen und Säuren oder Reinigungsmittel. Bei den Pflanzen stehen die Engelstrompete, das Wolfsmilchgewächs Euphorbia und die Eiben weit oben in der Vergiftungsstatistik. Alkohol, Halluzinogene, Kokain und Tabak führen die Liste bei den Vergiftungen wegen Drogen an.

Das Informationszentrum registrierte 49 Schlangenbisse. Giftschlangen bissen in 36 Fällen zu. Es kam zu 6 mittelschweren und 6 schweren Vergiftungen.

Ein Gorilla vergiftet

Das Zentrum erhielt 1624 Anfragen wegen Vergiftungen bei Hunden, Katzen und anderen Tieren. Auch exotische Arten zeigten im letzten Jahr Vergiftungssymptome; beispielsweise je ein Gorilla, ein Lama und ein Siebenschläfer. 5 Tiere erlagen 2012 ihren Vergiftungen.

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SDA-ATS