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Gut 27'000 Fussballfans haben am Pfingstmontag den Cupfinal in Bern besucht. Getrübt wurde das weitgehend friedliche Fussballfest von Baslern und Zürchern im Vorfeld durch ein Scharmützel in der Innenstadt. Die Polizei setzte Gummischrot und Tränengas ein. Zehn Personen wurden verletzt.

Nach Darstellung der Polizei hatten sich die Basler Fans nach Eintreffen der Extrazüge nicht wie vereinbart auf dem Kornhausplatz, sondern auf dem Waisenhausplatz versammelt. Wenig später erreichten die Zürcher den Bärenplatz. Die beiden Standorte sind durch die Grossbaustelle in der Berner Innenstadt voneinander getrennt.

Nach Beobachtungen eines sda-Reporters provozierten sich Fans beider Lager gegenseitig. Die Polizei berichtete, mehrere Vermummte hätten Petarden und Steine auf die andere Seite geworfen. Fans aus beiden Lagern hätten zudem versucht, die Absperrungen der Baustelle zu durchbrechen.

Gummischrot und Tränengas

Die Polizei ging mit Gummischrot, Pfefferspray und Tränengas gegen die Randalierer vor, wie sie am späten Nachmittag bestätigte. So habe sie die Situation beruhigen können. Unter den zehn Leichtverletzten seien auch zwei Polizisten.

In der Innenstadt sei es zu Sachbeschädigungen gekommen, teilte die Polizei weiter mit. So seien Fensterscheiben und Autos beschädigt worden.

Nach dem kurzen Scharmützel herrschte in der von Fans belagerten Stadt wieder eine friedliche Stimmung. Da und dort sassen GC und Basel-Fans sogar gemeinsam beim Bier. Nach 13 Uhr brachen die Anhänger beider Lager zu ihren Fan-Märschen Richtung Stadion auf. Dabei hielten sie sich an die vereinbarten Routen.

Zwei Routen

Die Route der Zürcher Anhänger führte vom Bärenplatz durch die Altstadt zum Bärenpark, dann den Aargauerstalden hinauf zum Stadion. Die Basler marschierten vom Waisenhausplatz zum Kornhausplatz, dann weiter über die Kornhausbrücke in den Breitenrain.

Beide Fan-Lager machten sich durch das Abfeuern zahlreicher Petarden bemerkbar. Auch Pyromaterial wurde wie gewohnt gezündet. Rauchschwaden lagen in der Luft.

Vier Fans festgehalten

Laut Polizei griffen Basler Fans beim Stadion ein TV-Team an. Fans aus Zürich und Basel hätten zudem vor dem Stadion erneut die Konfrontation gesucht, teilte die Polizei mit. Sie hielt vier Fans vorübergehend fest, darunter einen Mann, der Flaschen gegen Menschen geworfen hatte.

Andere grössere Zwischenfälle gab es offenbar nicht - wenn man einmal von den Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und am Bahnhof absieht.

Insgesamt sechs Extrazüge fuhren bis zum Hauptbahnhof. Weitere Sonderzüge hielten in Stadionnähe, einer im S-Bahnhof Wankdorf und einer in Ostermundigen. Nach Spielschluss verkehrten die Extrazüge ab Ostermundigen nach Zürich und ab Wankdorf nach Basel.

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SDA-ATS