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Einen Tag vor ihrem zehnten Geburtstag hat im Zürcher Zoo das Gorillaweibchen N'Yokumi am Samstag sein erstes Junges zur Welt gebracht. Wie der Zoo am Mittwoch mitteilte, ist das Geschlecht des 10. Mitglieds der Zürcher Gorillafamilie noch nicht klar.

Da Mutter und Kind noch Ruhe bräuchten, habe der Tierarzt das Kleine noch nicht untersucht. Vater des Neugeborenen ist der 34-jährige Silberrückenmann N'Gola.

N'Yokumi kümmere sich sehr sorgfältig um ihr Junges und mache einen entspannten Eindruck, meldet der Zoo. Die Geburt und das nachfolgende Verhalten der jungen Mutter war mit Spannung erwartet worden, weil N'Yokumi als Baby von Hand aufgezogen worden war.

Von Menschen aufgezogen

Sie kam 2005 aus der Aufzuchtstation der Stuttgarter Wilhelma nach Zürich, damit sie in der hiesigen Gorillagruppe lernen konnte, sich wie ihre Artgenossen zu benehmen. Von Hand war sie aufgezogen worden, weil ihre Mutter im Zoo von Arnheim NL gestorben war.

Sie teilt damit das Schicksal der 2010 im Alter von drei Jahren ebenfalls von Stuttgart nach Zürich gekommenen Mary. Diese lebt sich seither langsam in der Zürcher Gorillagruppe ein.

N'Yokumi, Mary und N'Gola gehören zu den Westlichen Flachland-Gorillas, die in freier Wildbahn als vom Aussterben bedroht gelten. Ihre Population ist laut Zooangaben in den letzten 20 Jahren stark zurück gegangen, weil sie verstärkt gejagt werden. Ausserdem steckten sich die Tiere vermehrt mit Ebola an und stürben dann daran.

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SDA-ATS