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Der Zulauf zur Gedenkveranstaltung zum 22. Jahrestags des Mordes an Rabin war riesig. Linke Politiker kritisierten, dass die Veranstaltung nicht so unpolitisch gewesen sei wie angekündigt.

KEYSTONE/EPA/ABIR SULTAN

(sda-ats)

Zehntausende Israelis haben am Samstagabend in Tel Aviv im Gedenken an den vor 22 Jahren ermordeten Ministerpräsidenten Izchak Rabin demonstriert. Die Veranstalter sprachen von rund 75'000 Teilnehmern, wie der israelische Rundfunk am Sonntag berichtete.

Die Kundgebung fand auf dem Rabin-Platz im Zentrum Tel Avivs statt, am Ort des damaligen Mordanschlags. Die betont unpolitische Gedenkveranstaltung stand unter dem Motto "Erinnert Euch, wir sind ein Volk", eingeladen wurden auch Redner aus dem rechten politischen Spektrum. Dies wurde von Repräsentanten der linken Opposition kritisiert.

"Rabin wurde ermordet, weil er den Weg des Friedens ging und weil der Mörder den Friedensprozess stoppen wollte", sagte der Vorsitzende der Arbeitspartei, Avi Gabai, nach Angaben der Nachrichtenseite "ynet". Dies dürfe nicht vertuscht werden.

Ein jüdischer Fanatiker hatte Rabin am 4. November 1995 nach einer Friedenskundgebung erschossen, um territoriale Zugeständnisse an die Palästinenser zu verhindern. Dem Mord war rechtsextreme Hetze gegen den Regierungschef vorangegangen. Auch dem heutigen rechtsorientierten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wird vorgeworfen, damals zum politischen Klima für den Mord beigetragen zu haben.

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