Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zehntausende Italiener haben am Samstag im süditalienischen Potenza gegen die Mafia demonstriert und der Opfer des organisierten Verbrechens gedacht.

Organisiert wurde die Demonstration von dem Pfarrer Don Luigi Ciotti, der mit seiner Bewegung "Libera" bereits seit Jahren gegen das organisierte Verbrechen kämpft.

Mehr als 80'000 Menschen beteiligten sich laut Libera an dem Umzug am Samstag. Die Polizei sprach von 40'000. Anwesend seien unter anderem Angehörige von 900 Opfern der Mafia aus ganz Italien und Europa gewesen, hiess es.

"Es ist zutiefst bewegend, in die Augen der Familienmitglieder der Ermordeten zu schauen", erklärte Don Luigi Ciotti. Die hohe Beteiligung zeige erneut, wie wichtig es sei, einmal im Jahr der Mafiaopfer zu gedenken. Örtliche Politiker bezeichneten den Umzug als "Zeugnis eines Italiens, das nicht aufgibt".

Die Anti-Mafia-Organisation "Libera" hatte 1995 den "Giorno della Memoria" (Tag der Erinnerung) ins Leben gerufen. Dabei wird seitdem jedes Jahr am 21. März vor allem der Opfer der Mafia gedacht.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS